Unleashed Beasts


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 Straßen der Stadt

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BeitragThema: Straßen der Stadt   Di Feb 07, 2012 4:05 pm

das Eingangsposting lautete :

Caldwell, Caldwell. Meine zweite Heimat. Mehr oder weniger. Seit zwanzig Jahren komme ich für die Weihnachtsferien immer hier her um Weihnachten mit meiner leiblichen Familie zu verbringen.
Dieses Jahr hat es mich früher nach Caldwell verschlagen.
Meine Adoptiveltern hat es nach Rumänien verschlagen, weil sie noch ein Kind adoptieren wollen und ich habe mich einsam gefühlt.
Man. Über vierzig und noch immer allein, was für eine Lusche ich doch bin.
Lachend ziehe ich meinen Kragen hoch, als mir eine Windböe entgegenprescht. Ach was, ich bin einfach nur ein Freigeist so wie immer.
Gut gelaunt ziehe ich mein Handy aus der Hosentasche um meinen Überraschungsauftritt hier gleich meinem geliebten Zwillingsbruder zu verkünden.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 28, 2012 4:30 pm

Der Mann greift schnell nach ihrem Arm, als sie anfängt zu schwanken. Am liebsten würde sie sich einfach kurz in den Schnee sinken lassen. Doch mittlerweile kriecht ihr die Kälte bis auf die Knochen. Und so ist sie froh, sich auf einen starken Arm stützen zu können. Die Frau spricht sie an und sie versucht ein kleines Lächeln. Ihre Stimme klingt auch zittrig, als sie antwortet.

"Danke für eure Hilfe! Ich weiß nicht ... mein Kopf ....!"

Sie fasst mit der freien Hand nach ihrem Hinterkopf, der äußert schmerzhaft hämmert und zieht sie schnell zurück. Da scheint wohl eine ziemliche Beule zu sein. Im Motel wird sie nachsehen, ob sie sich eine offene Wunde zugezogen hat. Noch hat sie ihre Mütze auf, die wohl das Schlimmste verhindert hat.

"Es geht mir gut, soweit ... dank euch. Ich bin wirklich froh, dass ihr aufgetaucht seid."

Ein Schauder geht durch ihren Körper und ihr Gesicht ist ziemlich blass. Mit einem ungläubigen Ausdruck schaut sie ihre drei Retter an. Ihr Blick geht suchend zu dem Mistkerl, der am Boden liegt, doch die Sicht wird ihr versperrt. Darüber ist sie auch nicht bekümmert, denn der Anblick verursacht ihr immer noch ein Grausen.

"Der hat was davon gesagt, mich verkaufen zu wollen. Was meint er damit?"

Aus der Zeit der Sklaverei ist Amerika doch nun schon seit zwei Jahrhunderten hinaus. Ob sie da was falsch verstanden hat? Berichte über Zwangsprostitution fallen ihr ein. Aber dafür werden doch nur Mädchen aus armen Ländern hierher gelockt, soweit sie weiß. Von Entführungen zu diesem Zweck hat sie noch nie etwas gehört. Doch so lange ist sie auch noch nicht in den Staaten. Wie auch immer, schon dafür, was der Kerl eben noch mit ihr vorhatte, ist sie dankbar, dieser schrecklichen Sache entkommen zu sein. Noch nie war sie einem Mann so nahe gekommen, um mit ihm körperliche Zärtlichkeiten auszutauschen. Umso erschütternder wirkt diese grobe Behandlung auf sie. Sie möchte nur noch nach Hause, sich in sicheren Wänden einschließen und in ihrem Bett verkriechen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 28, 2012 7:22 pm

Es ist alles vorbei und seine Vermutung bestätigt sich, die drei kümmern sich um sie. Gut so. Er kann hier oben nur Wortfetzen verstehen, die der Wind zu ihm rüber trägt. Sich jetzt noch mal bei ihnen einzuklinken hält er für zu riskant, es könnte auffallen, wenn sie aus heiterem Himmel wieder leichte Kopfschmerzen bekommen würden. Also lässt er es lieber bleiben.
Er bleibt noch einen Moment liegen und rutscht auf dem Dach ein Stück zurück bevor er aufsteht und sich vom Ort des Geschehens demat.
Er weiß, wo Chayenne zu finden ist und sobald er den Anruf erledigt hat, wird er sie weiter im Auge behalten und hat auch schon eine Idee, wer die Tagschicht übernehmen wird.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Apr 29, 2012 10:45 am

Ich blicke kurz zu Jeremy, dessen Miene mehr Ernsthaftigkeit und Wut ausstrahlt, als man bei ihm je erwarten könnte und ich sehe, dass ihm die Flüche im Hals stecken bleiben und das nur, weil er nicht flucht: "Wir sollten sie vielleicht ins Krankenhaus bringen."
Der Meinung bin ich auch, da sie sagt, dass ihr der Kopf wehtut.
"Ist doch klar, dass wir dir geholfen haben, da ist kein Dank nötig", gebe ich ernst zurück und blicke nochmal in die Richtung, wo die Kerle hinverschwunden sind.
Am liebsten würde ich ihnen folgen und sie so richtig zur Sau machen, aber um runterzukommen, atme ich erstmal durch, denn das wäre wirklich nicht hilfreich.
"Ist es dir lieber, wenn wir dich ins Krankenhaus bringen oder nach Hause?", frage ich sie dann direkt, auch wenn ich denke, dass es klüger wäre, sie in ersteres zu bringen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Apr 29, 2012 12:16 pm

Bei ihrem Dank schüttele ich den Kopf und ziehe besorgt eine Augenbraue nach oben, ihr geht es alles andere als gut.
„Darf ich?“, frage ich sie und taste behutsam an ihrem Hinterkopf, nachdem sie ihre Hand weg genommen hat. Sie hat eine Beule und ihr Schädel wird sicherlich ordentlich brummen. Aber sie blutet nicht.
„Ich weiß nicht, was er damit gemeint hat“, antworte ich ehrlich und weiß, dass der Kerl die Frage auch nicht mehr beantworten kann.
Jeremy Anblick überrascht mich doch etwas, von dieser Seite habe ich ihn bis jetzt noch nicht kennengelernt, aber ich kann ihn verstehen, mir geht es nicht viel anders. Die Wut, die ich ihn seinem Gesicht sehe, spiegelt sich auch bei mir wieder, Jiao geht es nicht anders, auch sie muss erst einmal wieder runterkommen.
„Du hast eine leichte Gehirnerschütterung und solltest dich durchchecken lassen….aber es ist deine Entscheidung“, sage ich zu ihr und warte gespannt auf ihre Entscheidung.
„Übrigens…das sind Jiao und Jeremy….und ich bin Darian“, stelle ich uns Drei vor.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Apr 29, 2012 3:47 pm

Krankenhaus? Der Gedanke, jetzt in einem vollen Wartezimmer zu sitzen oder eine Notaufnahme aufzusuchen, in der hektische Betriebsamkeit herrscht, klingt absolut nicht verlockend. Sie will nur noch Ruhe, Wärme und allein sein. Vorsichtig schüttelt sie mit dem Kopf und verzieht sogleich schmerzhaft das Gesicht.

"Ich würde lieber nach Hause gehen. So schlimm ist es nicht ..."

Dann hält sie still und lässt ihre Beule von dem dunkelhaarigen Mann untersuchen. Eine leichte Gehirnerschütterung? Das müsste mit etwas Ruhe und ausreichend Schlaf zu bewältigen sein.

An Jiao gewandt fährt sie fort: "Das hätte bestimmt nicht jeder getan. Schon gar nicht bei drei solchen Gangstern ... Es ist nicht mehr allzu weit. Würdet ihr mich wirklich begleiten?"

Hoffnungsvoll schaut sie die junge Frau an. Jetzt noch zu Fuß allein durch die Straßen zu gehen, erfüllt sie mit großem Unbehagen. Sie sieht jeden einzelnen an, als die drei ihr vorgestellt werden.

"Sehr erfreut! Mein Name ist Chayenne. Ich wohne im Motel Route 66. Wenn ihr mich dorthin bringen würdet, wäre ich euch wirklich sehr dankbar."

Mit einem Blick zu Darian erklärt sie: "Wenn es morgen nicht besser geht, dann kann ich immer noch zum Arzt."

Bisher hat sie noch keine medizinische Hilfe benötigt, doch ihr Vater hat selbstverständlich an eine Auslandskrankenversicherung gedacht. Es dürfte also keine Probleme bereiten, wenn sie ... Siedendheiß wird ihr auf einmal bewusst, dass sie ihren Rucksack nicht aufhat. Die Kerle haben ihn ihr runtergerissen. Erschrocken versucht sie an Darian vorbei den Fußweg und die Straße abzusuchen. Doch er ist nirgendwo zu sehen.

"Mein Rucksack! Er ist weg! Ich muss ihn finden! Meine Papiere ... mein Geld ..."

Hektisch zieht sie ihren Arm von Darians Hand und macht ein paar unsichere Schritte, wobei sie aufmerksam den Boden absucht. Er liegt sicher hier irgendwo herum. Er muss einfach da sein! Ohne ihre Papiere und Geld kommt sie nicht von hier fort. Es wäre eine Katastrophe, wenn alle Ausweise verschwunden wären.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 30, 2012 2:07 pm

Eine Gehirnerschütterung? Ich bin mir nicht sicher, ob es in dem Fall eine gute Idee ist, sie nicht zu einem Arzt zu bringen.
Aber sie dazu zu zwingen wäre auch falsch.
"Naja, die meisten sind ja auch einfach nur Angsthasen", gebe ich ihr zurück und nicke nochmal bestätigend, "natürlich bringen wir dich hin."
Auch Jeremy unterstreicht das mit einem Nicken und uns beiden gelingt es auch, sie anzulächeln, als sie sich vorstellt.
"Sehr erfreut, Chayenne."
Als sie plötzlich anfängt, Panik wegen ihres Rucksacks zu bekommen, lege ich ihr die Hand auf den Unterarm: "Beruhig dich wieder...Du wirst deinen Rucksack sicher wieder bekommen."
Nun schaltet sich Jeremy ein: "Was haltet ihr davon: Darian und Jiao, ihr bringt Chayenne ins Motel und ich sehe mal, ob ich die Typen aufspüren kann, wegen dem Rucksack."
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 30, 2012 2:33 pm

„Hab ich mir irgendwie schon gedacht“, murmele ich leise vor mich hin, als sie das Angebot mit dem Krankenhaus ablehnt. Für uns drei ist es selbstverständlich, dass wir eingegriffen haben und sie auch nach Hause begleiten werden. Das sie im Motel wohnt, lässt bei mir die Annahme zu, dass sie nicht aus Caldwell stammt. Ebenso wie Jiao und Jeremy nicke ich. Alleine wird sie definitiv nicht ins Motel gehen.

„Ich freue mich, dich kennenzulernen, auch wenn es mir unter anderen Umständen lieber gewesen wäre“, antworte ich ihr, als sie sich nun vorstellt und meine Augenbrauen schieben sich zusammen, als sie ihren Rucksack erwähnt. Ich lasse sie los und schaue mich ebenso wie sie um, aber der Rucksack ist nirgends zu sehen. Jiao versucht sie zu beruhigen und ich nicke Jeremy zu, als er vorschlägt, sich auf die Suche zu begeben.
„Gute Idee…ruf mich, wenn etwas sein sollte“, sage ich zu ihm und deute unmerklich auf den Typen, der tot auf dem Boden liegt. Er wird wissen was ich meine und wird ihn verschwinden lassen, damit die Menschen und vor allen Dingen die Bullen nicht sofort aufmerksam werden. Seine beiden Komplizen werden mit Sicherheit nicht zur Polizei gehen.
„Ich hoffe, du findest ihn….und ihre Papiere…mit Geld könnte ich ein wenig aushelfen“, meine ich und warte darauf, dass wir gehen können.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 30, 2012 4:28 pm

Erleichtert nickt sie, weil die drei nicht darauf bestehen, sie ins Krankenhaus zu bringen. Wahrscheinlich haben sie Recht und es wäre vernünftiger, sich durchchecken zu lassen, aber sie will das lieber auf morgen verschieben, falls es wirklich nötig ist. Dankbar lächelt sie Jiao an.

"Danke, das ist sehr lieb von euch. ... Stimmt, die meisten würden wohl feige wegschauen und sich lieber nicht einmischen. Was für ein Glück für mich, dass ihr in der Nähe wart."

Nachdem auch Darian vergeblich nach ihrem Rucksack gesucht hat, fällt es ihr schwer, die Ruhe zu bewahren. Ihre schönen Reisepläne kann sie nun komplett vergessen, ganz zu schweigen von der Frage, wovon sie in nächster Zeit leben soll. Hektisch tastet sie ihre Jackentaschen ab. Ein erleichterter Seufzer entweicht ihr. Sie kann ihr Handy fühlen und in der Jeanshose befindet sich auch noch ihr Zimmerschlüssel. Also kann sie zumindest im Motel übernachten. Dort wird sie wohl solange bleiben müssen, bis sie neue Papiere und Geld besorgt hat. Keine tollen Aussichten. Sie muss so schnell wie möglich ihren Vater anrufen. Ein Gedanke, der ihr das Herz schwermacht. Bei Jeremys Vorschlag schaut sie diesen mit einer Mischung aus Hoffnung und Sorge an.

"Aber pass bitte auf dich auf! Nicht dass du alleine gegen diese Kerle kämpfen musst. Das ist es nicht wert! Ich möchte nicht, dass du wegen ein paar Papieren verletzt wirst. Die kann man ersetzen."

Dann hört sie zu, was Darian zu Jeremy meint und eine verlegene Röte huscht in ihre Wangen.

"Das ... das kann ich nicht annehmen. Aber danke! ... Sagt mal, sollten wir nicht den Rettungswagen für den da anrufen? Wir müssen ja nicht warten, bis sie da sind. ... aber ihn hier liegen und sterben lassen, können wir auch nicht."

Sie gönnt dem Mistkerl seine Schmerzen, doch für den Tod eines anderen Menschen möchte sie nicht verantwortlich sein, egal was für ein verkommenes Subjekt er ist. Da ihre Papiere weg sind, möchte sie lieber nichts mit der Polizei zu tun haben. Doch so richtig denken, kann sie im Moment auch nicht. Sie will nur noch weg von hier und alles vergessen.... zumindest bis morgen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Mai 01, 2012 6:01 pm

Ich sehe Chayenne einen Moment lang an und komme zu dem Schluss, das man sich wirklich wohl kaum noch alleine auf die Straße trauen kann.
Was wirklich traurig ist, zumal es nicht mal Lesser gewesen sind.
Dann wende ich mich den Jungs zu, die sich wegen dem Rucksack beraten.
"Klar, ich melde mich. Wenn ich den Rucksack finde, komme ich ins Hotel..wenn nicht, dann gehe ich zurück ins Wohnheim und...gebe dort Bescheid",meint Jeremy und ich bin sicher, mit Bescheid geben meint er, dass man die Bruderschaft in Kenntnis setzt, wegen des Händlerrings.
Denn es könnte sich wirklich zu einem Problem entwickeln, wenn sie auf Prätrans losgehen.
"Pass auf dich auf, Jey", sage ich ernst zu ihm und sehe zu, wie er verschwindet.

Meine Aufmerksamkeit wendet sich Chayenne zu und dann sehe ich auf den leblosen Körper des Angreifers: "Ich glaube nicht, dass es da noch was zu retten gibt. Er ist tot."
Okay, das habe ich jetzt wohl etwas unverblümt gesagt, aber Tatsache ist Tatsache.
"Wir sollten hier verschwinden, bevor wir noch als die bösen dargestellt werden."
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Mai 01, 2012 7:27 pm

Innerlich muss ich doch ein wenig schmunzeln, als Chayenne vor Verlegenheit errötet und schüttele leicht den Kopf. „Du kannst es mir zurückzahlen, sobald es dir möglich ist…egal wie lange es dauert“, biete ich ihr an und atme tief durch, als sie das Thema auf den Kerl lenkt. Schüttele erneut meinen Kopf, denn ihm wird nicht mehr zu helfen sein und Jiao stellt sie vor vollendete Tatsachen.
„Mach das Jeremy…egal was du erreichst….melde dich einfach…und pass auf deinen Hintern auf“, bitte ich ihn noch mal und unterstreiche meine Worte mit einem Nicken. Für einen Moment sehe ich ihm noch nach, sehe wieder zu Chayenne und hoffe, dass sie in mir keinen kaltblütigen Mörder sieht.
„Du hast nichts damit zu tun…es ist nicht deine Schuld…es war einzig und alleine meine Entscheidung, ihm einen Schlag zu versetzen, bei dem das Risiko mehr als hoch, dass er tödlich verläuft“, richte ichmeine beruhigenden Worte an Chayenne, denn ich kann mir vorstellen, dass sie sich Vorwürfe machen könnte.
„Es ist gefährlich alleine und dazu noch als Prätrans durch die Straßen zu laufen…ohne Schutz“, gebe ich zu bedenken.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Mai 01, 2012 8:56 pm

"Oh, das ist ... sehr freundlich, danke."

Meint sie zögernd auf Darians Angebot. Währenddessen verabschiedet sich der andere Mann.

"Danke, ... Jeremy."

Nickt sie dem blonden Mann zu und sieht ihm nach, wie er um die Ecke verschwindet. Sie macht sich Sorgen um ihn, doch er scheint zu wissen, was er tut und sich zutrauen kann. Dann wird ihre Aufmerksamkeit von Jiaos Worten zurück zu ihrem Angreifer gelenkt. Entsetzt sieht sie erst die reglose Gestalt und dann die junge Frau an. Die Worte bleiben ihr im Hals stecken. Mit großen Augen schaut sie auf den Mann am Boden und wartet vergebens auf eine winzige Bewegung. Sie hört Darians Worte, die sie wohl beruhigen sollen. Doch sie kann es nicht fassen, dass der Mann nur wenige Schritte von ihr entfernt nicht mehr am Leben sein soll. Langsam hebt sie den Blick und sieht Darian an.

"Er ist wirklich ... tot? Das kann nicht sein ... das darf nicht sein!"

Ihre Stimme klingt vor Schock ganz heiser und das Zittern verstärkt sich. Sicher hat er Recht, es ist gefährlich und war wohl ziemlich leichtsinnig, allein so spät durch die Straßen zu gehen. Aber er kann doch unmöglich einen wohlgezielten, potentiell tödlichen Schlag angewandt haben, oder? Das wäre doch ... Mord? Vor lauter Entsetzen geht der Rest seiner Rede an ihr vorbei. Vor ihren Augen ist ein Mensch gestorben. Sie hat noch nie in ihrem Leben eine Leiche gesehen. In ihrem Inneren tobt ein Kampf: einerseits möchte sie wegrennen, weit, weit weg. Ein anderer Teil von ihr möchte zu dem Typen dort hingehen und nachsehen, ob er tatsächlich nicht mehr atmet. Wie gebannt steht sie da und ist nicht fähig, sich auch nur ein Stück zu bewegen. Nicht einmal ihre Kopfschmerzen spürt sie mehr. Es scheint nur noch Leere in ihrem Kopf zu sein.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Mai 02, 2012 12:16 pm

Im Nachhinein ist mir klar, dass ich das vielleicht nicht so direkt hätte sagen sollen, aber um den Brei herumreden wäre auch keine Hilfe gewesen.
"Es ging nicht anders", meine ich und sehe die Straßen auf und ab.
Dann sehe ich Darian an: "Wir sollten sehen, dass wir hier weg kommen. Ich höre Sirenen, jemand muss die Polizei angerufen haben. Wir könnten ganz schöne Probleme bekommen, wenn wir hier weiter rumstehen. Außerdem sieht die Kleine aus, als würde sie jeden Moment umkippen."
Besorgt blicke ich wieder zu Chayenne, die weiß wie die Wand ist. Was ich auch zu gut verstehen kann, nach alldem hier.
Und noch mehr Grund ist, schleunigst hier zu verschwinden.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi Mai 02, 2012 2:15 pm

Es ist Chayenne anzuhören und auch anzusehen, dass sie geschockt ist über das, was Jiao und ich ihr offenbart haben. Das dem Kerl nicht mehr zu helfen ist. Mein Blick folgte dem von Jiao und auch ich höre die Sirenen aus der Ferne. Ich nicke Jiao leicht zu, sie hat vollkommen Recht, wir sollten von hier verschwinden, bevor die Bullen auftauchten und anfingen unangenehme Fragen zu stellen. Ich hatte keine Lust darauf, den Menschen zu erklären, was hier gerade abgelaufen ist und stütze Chayenne auf Jiaos Worte hin.
„Mehr als das“, bestätige ich Jiao und deute ihr an, auf die andere Seite von ihr zu kommen.
„Okay, dann bringen wir dich jetzt ins Motel…und warten ab, ob Jeremy sich meldet“, meine ich und setze mich in Bewegung, dabei ziehe ich Chayenne und Jiao sanft mit.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Mai 03, 2012 5:40 pm

Nur vereinzelte Wörter dringen bis zu ihr durch: „… weg kommen … Sirenen … Polizei …“. Ihr Blick ist immer noch wie festgefroren auf die leblose Gestalt am Boden gerichtet. Erst Darians sanfter und doch unnachgiebiger Griff setzt sie endlich in Bewegung. Sie lässt sich den Fuβweg entlangführen. Von ihrer Umgebung nimmt sie kaum etwas wahr. Alles um sie her ist wie in Watte gepackt und seltsam gedämpft.

Ihr Kopf ist immer noch leer und auch ihre Gefühle haben sich verabschiedet. Selbst ihre Kopfschmerzen spürt sie nicht mehr. Nur ein einziger Wunsch ist noch präsent, so schnell wie möglich ins Motel zu kommen, wo es warm und sicher ist. Mechanisch setzt sie einen Fuβ vor den anderen.

Endlich erscheint ein hell erleuchtetes Schild, auf dem der Name ihres Motels steht. Doch das Gefühl der Erleichterung bleibt aus, blockiert vom Schutzschild ihres Unterbewusstseins. Sie weiβ nur eins: dort ist ihr Bett, in das sie sich gleich verkriechen wird, um sich zu verstecken und alles zu vergessen. Zumindest bis morgen …
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Mai 06, 2012 1:56 pm

Nachdenklich und wie selbstverständlich Jiao an meiner Seite und ihrer Hand in meiner, gehe ich die Straße herunter. Auch wenn Jiao sich wehren kann, geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass ihr so etwas auch hätte passieren können. Ich runzele kurz die Stirn, den Eindruck das Chayenne nicht weiß, was sie eigentlich ist, hatte ich auch.
„Mhm….schon merkwürdig“, meine ich dazu und sehe die Taschen noch da liegen, wo ich sie einfach habe fallen gelassen.
„Wenigstens etwas“, sage ich leise und mehr zu mir selbst und steuere zielstrebig darauf zu, hebe sie auf und sehe Jiao an.
„Nehmen wir den Bus oder gehen wir den letzten Rest auch noch zu Fuß“, möchte ich wissen und auch wenn sie behauptet nicht müde zu sein, so sehe ich es ihr doch an, dass es anders ist. Aber ich werde sie nicht erneut darauf ansprechen, wir beide haben genug zu verarbeiten.
„Ich bin gespannt, ob Jeremy etwas erreichen konnte“, und hoffe wirklich, dass er den Rucksack und mit ihm die Papiere von Chayenne gefunden hat.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Mai 06, 2012 2:32 pm

Zum Glück sind die Sachen noch da, was mich einerseits wirklich überrascht, andererseits bin ich einfach froh darüber.
Ich lasse Darians Hand los, als er seine Sachen holt und versuche meinen rasenden Gedanken Einhalt zu gebieten, was sich als nicht gerade einfach herausstellt.
Zu gern, würde ich wissen, wovon diese Dreckskerle geredet haben und hoffe, dass Chayenne kein Trauma davonträgt. Das Mädchen tut mir jetzt schon leid.
"Vielleicht sollten wir mal vorsichtig nachfragen, wer ihre Eltern sind. Ich werde den Gedanken nicht los, dass sie nicht weiß was sie ist und dahingehend ihre Wandlung nicht überstehen könnte. Sie steht doch knapp bevor", meine ich leise, wohlwissend, dass es mich eigentlich nichts angeht.
Bei seiner Frage überlege ich kurz: "Lass uns zu Fuß gehen, vielleicht fällt uns etwas auf, das uns weiterhelfen könnte..."
Ich blicke nocheinmal zu dem Haus wo das stattgefunden hat und sehe, dass der tote Körper bereits entfernt wurde.
"Ds hoffe ich auch.."
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Mai 06, 2012 2:52 pm

Ich ergreife wieder ihre Hand und gehe mit ihr zusammen die Straße weiter die zu unserem Wohnheim führt. Chayenne musste ja einen tollen Eindruck von unserer Stadt haben und ich kann nur hoffen, dass sie sich von ihrem Schock, den sie zweifellos erlitten hat, erholt.
„Gute Idee, dass sollten wir wirklich machen….denn wenn unsere Vermutung richtig ist, dann hat sie kaum Chancen ihre Transition zu überleben und auch wenn ich mich ungerne in die Angelegenheit anderer einmische, so steht hier ein Leben auf dem Spiel“, bestätige ich und folge ihrem Blick. Die Leiche des Kerls ist verschwunden und nur noch ein dunkler Fleck von seinem Blut ist zurückgeblieben.
„Schön wäre es, aber die beiden sind so schnell abgehauen, dass es mich ehrlich gesagt wundern würde, wenn wir etwas finden“, meine ich und sehe mich aufmerksam um. Das Gefühl beobachtet zu werden, so wie ich es vorhin hatte, sind verschwunden. Ebenso wie der kurze Kopfschmerz den ich hatte. Es kann auch Einbildung gewesen sein, deswegen sage ich zu Jiao diesbezüglich nichts. Vielleicht spielten mir meine Sinne einen Streich aufgrund der Situation in der wir uns befanden.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Mai 08, 2012 1:31 pm

Bereitwillig ergreife ich wieder Darians Hand und höre ihm dann zu, nicke zustimmend.
"Damit hast du recht...und irgendwie geht es uns ja doch ein wenig was an...nachdem wir ihr unsere Nummern gegeben haben und vielleicht auch ihren Rucksack zurückbringen können. Wenn Jey Erfolg hat", füge ich hinzu und seufze leise.
Unglaublich, wie gefährlich es auf den Straßen geworden ist, selbst für Menschen...denn ich bin sicher, dass diese Typen hundert pro nicht gewusst haben, dass Chayenne ein Prätrans ist, doch deren Worte gehen wir nicht mehr aus dem Kopf.
"Glaubst du...die haben was mit Menschenhändlern zu tun gehabt? Oder mit Protestuierten?", frage ich ihn, denn so hat sich das für mich angehört.
Ein Schauer läuft durch meinen Körper, als ich die Möglichkeiten in Erwägung ziehe und gleichzeitig macht es mich auch wütend, dass diese existieren.
Schließlich ist das Wohnheim in Sichtweite und automatisch beschleunige ich meine Schritte, denn um ehrlich zu sein will ich nur mehr reingehen und ein bisschen Ruhe.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Dez 13, 2013 7:30 pm

Verflucht. Verflucht, verflucht, verflucht. Seit Stunden - nein eigentlich seit Wochen - laufe ich diese Straßen entlang. Habe die ganze verdammte Stadt abgeklappert, ebenso wie die anderen Brüder. Und immer noch keine Spur von meinem Hellren. Ich weiß, dass er noch lebt, ich spüre es...doch ich frage mich, wie lange es noch so sein wird. Zum einen wird es immer schwächer, die Verbindung zwischen uns. Denn sein Blut in meinen Venen lässt nach. Dass ich ihn damit nicht ausfindig machen konnte, macht mich irre.
Mein Blick streift durch die Straßen, ich achte auf jedes noch so kleine Geräusch udn bin angespannt wie ein Bogen kurz vor dem Abschuss. Hinter mir kann ich Zsadist hören, der mir sagt, ich soll nicht so verkrampft sein, doch ich schnaube nur.
Er ist mir ja grade der Richtige um mir sowas zu sagen. Ich wünschte nur, Vishous hätte mich alleine losziehen lassen. Denn hier in der Stadt herumzulaufen erscheint mir so schrecklich sinnlos.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Dez 21, 2013 12:24 pm

"Weißt du, was das beschissenste ist?", wende ich mich nach weiteren Stunden an Zsadist, "wir haben einen Hauch von Informationen, aber wir kommen trotzdem nicht weiter!" Und das war so extrem frustrierend, nein niederschmetternd. Und es verunsichert mich, dass nicht einmal mein Bruder mit seinem HighTech Zeug den Aufenthaltsort meines Hellren ausfindig machen kann. Er mag Manny zwar nicht so besonders, immer noch nicht, aber das würde er nicht absichtlich machen.
"Wir sollten zum Anwesen zurück. Die Sonne geht in zehn Minuten auf", vernehme ich Z's Stimme, der sich bemüht, mich zu beruhigen. Ich werfe ihm einen finsteren Blick zu und setze auf eine bissige Entgegnung an, halte mich aber zurück. Er weiß von allen am Besten, wie es sich anfühlt, seinen Partner in Gefahr zu wissen.
"Ich weiß nicht, wie lange ich das noch mitmache", sage ich ihm stattdessen, "ich kann nicht jede zweite Nacht aussetzen und tatenlos rumsitzen." Ohne auf eine Antwort zu warten, dematerialisiere ich mich zum Anwesen.

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