Unleashed Beasts


Ein Forum, das ein Rollenspiel zu Black Dagger Brotherhood führt, inklusive Fanforum und Off-Topic Bereich. Des weiteren gibt es noch ein unabhängiges Fantasy RPG.
 
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 Straßen der Stadt

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BeitragThema: Straßen der Stadt   Di Feb 07, 2012 4:05 pm

das Eingangsposting lautete :

Caldwell, Caldwell. Meine zweite Heimat. Mehr oder weniger. Seit zwanzig Jahren komme ich für die Weihnachtsferien immer hier her um Weihnachten mit meiner leiblichen Familie zu verbringen.
Dieses Jahr hat es mich früher nach Caldwell verschlagen.
Meine Adoptiveltern hat es nach Rumänien verschlagen, weil sie noch ein Kind adoptieren wollen und ich habe mich einsam gefühlt.
Man. Über vierzig und noch immer allein, was für eine Lusche ich doch bin.
Lachend ziehe ich meinen Kragen hoch, als mir eine Windböe entgegenprescht. Ach was, ich bin einfach nur ein Freigeist so wie immer.
Gut gelaunt ziehe ich mein Handy aus der Hosentasche um meinen Überraschungsauftritt hier gleich meinem geliebten Zwillingsbruder zu verkünden.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 6:57 pm

Gerade als ich am Überlegen bin, welche Richtung ich jetzt einschlagen soll, als ich von hinten fast umgerannt werde. Gerade will ich mich aufgebracht umdrehen, als der Kerl sich auch schon entschuldigt.
"Macht nichts..ist ja nichts passiert", winke ich also ab und mustere ihn einen Moment lang, "man sollte das Tragen von Glocken einführen. Dann passiert sowas nicht."
Was für ein schlechter Witz.
"Sorry...", murmle ich und wende mich ab, um meinen Weg wieder aufzunehmen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 7:22 pm

Ich blinzelte mehrmals und sah sie verwirrt an, als ich dann etwas lächelte und nickte "Ja das wäre heute wirklich besser für mich" meinte ich locker zu ihr. "Hey so schlecht war der Witz doch gar nicht" sagte ich schnell und biss mir auf die Lippe. "Ähm kann ich sie zu einem Kaffee einladen, so als Entschuldigung das ich sie fast über den Haufen gerannt habe" fragte ich sie schnell und sah sie an.
Was war heute nur los, erst der Kleine und jetzt sie
"Also ich will nicht aufdringlich sein, sie haben sicher noch etwas vor" fügte ich eilig hinzu und seufzt innerlich auf. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Zeit, aber ich wusste auch nicht warum ich die Fremde einlud.
"Ich wollte eh gerade ins Kaffee um etwas zu Frühstücken und etwas zu entspannen. Sie sehen auch ziemlich gestresst aus" mein ich ernst zu ihr und sah sie mit festem Blick an.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 7:32 pm

Als er mir wegen der Glocke zustimmt, muss ich leise lachen.
"Klingt, als hättest du schon mehrere Leute über den Haufen gerannt. Ist das deine Art neue Leute kennenzulernen?", kann ich mir nicht verkneifen zu fragen und verkneife mir ein weiteres Lächeln.
Doch so richtig kann das meine Trauer auch nicht vertreiben und ich blicke zurück zum Krankenhaus. Irgendwie habe ich gehofft, dass Pathos mein Verschwinden bemerken würde.
Aber er hat ja nichtmal meine Telefonnummer. Tolle Geschwister sind wir.
Überrascht sehe ich den Fremdling wieder an, als er Kaffee vorschlägt.
"Ehm..", mache ich etwas überrumpelt und bevor ich nachdenken kann, redet er auch schon weiter und versuchert mir er würde nicht aufdringlich sein wollen.
Naja. Noch schlimmer kann der Tag nicht werden, also wieso nicht?
"Ich sehe gestresst aus? Sowas hört man aber nicht gern", gebe ich mit hochgezogener Augenbraue zurück, grinse ddann aber, "Kaffee klingt sehr gut."
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 7:40 pm

Senkte etwas beschämt den Blick und lächelte sie etwas an "Naja kann schon sein, ich pass eben wenig auf und bin oft in Gedanken versunken wenn ich laufe und dann passiert mir das schon öfters" sagte ich leise und grinste sie frech an.
Ich bevorzugte eigentlich Männer, aber die Frau geviel mir, sie hatte etwas geheimnisvolles und aufregendes, sie war interessant und irgendwie wollte ich sie kennenlernen.
Meine Augen wurden groß als ich den Satz hörte und schnell schüttelte ich den Kopf "Nein, nein so war das nicht gemeint, ich wollte ihnen nicht zu Nahe treten oder sie irgendwie beleidigen" mein ich schnell und wollte mir am liebsten selbst in den Hintern treten.
Ich nickte erleichtert als sie zustimmte mit mir einen Kaffee trinken zu gehen und trat neben sie "Okey dann lassen sie uns gehen, ach ja ich bin Nathan" sagte ich zu ihr und reichte ihr meine Hand.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Apr 08, 2012 9:51 pm

Im Schatten eines der Häuser in einer kleinen Seitengasse mat. er sich wieder und er schaut sich aufmerksam um.
Kurz klopft er von auf seine Jacke, an die Stelle wo der Scheck seinen Platz gefunden hat und er macht sich ohne Umweg auf den Weg zur Bank.
Schließlich dauert es ein paar Tage, bis das Geld beim Empfänger ankommt und solange er den Scheck noch nicht eingelöst hat, haben die Lesser noch eine kleine Verschnaufpause. Er hofft, dass das seine Jagd heute Nacht erfolgreich ist.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 09, 2012 12:10 am

Das zufriedene Grinsen liegt immer noch auf seinen Lippen, als er die Bank verlässt, kurz davor stehen bleibt und sich umsieht.
Kurz überlegt er in welche Richtung er laufen soll und entscheidet dann, sich über einige Umwege in Richtung Einkaufszentrum aufzumachen.
Warum nicht das Nützliche mit dem Praktischen verbinden, da er sowieso noch etwas besorgen muss, bietet es sich förmlich an.
Den Kragen seiner Jacke hochgeschlagen und die Hände tief in die Taschen vergraben, macht er sich auf den Weg.
Die Schutzmauern in seinem Kopf hat er sorgfältig hochgezogen, schließlich möchte er nicht jeden Gedanken derjenigen empfangen, die an ihm vorübergehen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 09, 2012 5:17 pm

Mittlerweile ist es schon hellichter Tag. Da sie so lange geschlafen hatte, wäre es eher Zeit zum Mittagessen als zum Frühstücken. Die Uhr zeigt, dass es schon nach 12 ist, doch das ist ihr ziemlich egal, schließlich hat sie Ferien und das Flugzeug geht heute auch nicht mehr. Sie hat keine Termine und niemanden, der sie antreibt. Und das gedenkt sie ausgiebig zu genießen. In aller Ruhe schlendert sie durch die Stadt.

Schließlich betritt sie ein Lokal, in dem sie ein leckeres chinesisches Essen genießt. Hier herrscht noch die geruhsame Atmosphäre, die es nur noch selten in den modernen Restaurants gibt. Die Gänge werden in großen Abständen serviert, leise Musik plätschert mit einem kleinen Wasserfall um die Wette, der sich in einen Bach ergießt, in dem sich einige Fische tummeln. Die ganze Einrichtung ist sehr geschmackvoll und keineswegs so quietschig bunt und kitschig wie häufig in asiatischen Gaststätten. In dieser Stadt hätte sie so ein tolles Restaurant gar nicht vermutet. So vergeht die Zeit wie im Fluge und als sie aus dem Restaurant wieder herauskommt, ist die Sonne schon untergegangen.

Nun wird es höchste Zeit, sich um ihren Plan B zu kümmern. Auf der Suche nach einem Autoverleih vergeht auch nochmal einige Zeit. Doch sie wird fündig, schaut sich die Modelle und auch die Öffnungszeiten genau an, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Dann wendet sie sich wieder dem Zentrum zu, wo das riesige Einkaufscenter schon von Weitem auf sich aufmerksam macht. Dort wird sie mit Sicherheit einen Reiseführer finden und was noch wichtiger ist: einen schönen starken Kaffee, möglichst in XXL-Format. Denn nun ist ihr trotz der warmen Kleidung doch ein wenig kalt geworden.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 09, 2012 5:32 pm

Leider scheint er kein Glück zu haben, so wie es scheint, haben sich die Lesser wohl ins Warme verkrümelt, zumindest läuft ihm keiner über den Weg, Was er natürlich sehr bedauert. Egal in welche Gasse er auch hineingesehen hat, die kalklappen scheinen wie vom Erdboden verschluckt zu sein.
Innerlich zuckt er mit den Schultern, es ist nun einmal nicht zu ändern und nun führt ihn sein Weg weiter ins Einkaufszentrum.
Er hofft, wenigstens dort ein Erfolgserlebnis zu haben indem er das was er sucht, findet.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 13, 2012 11:58 pm

Für ihr Gefühl viel zu langsam kämpft sie sich vom Einkaufscenter durch die Straßen Richtung Motel. Es ist kalt und der Weg kommt ihr unendlich vor. Schon überlegt sie, sich doch ein Taxi zu rufen, doch wie immer ist natürlich jetzt, wo sie eins gebrauchen könnte, keines in Sicht. Kurz bleibt sie stehen, um sich auszuruhen und zu orientieren. Der Weg zum Motel ist jedoch nicht zu verfehlen. Ihr Orientierungssinn ist gut genug, um sich zurechtzufinden. Nur ihr Unwohlsein macht es ihr zunehmend schwerer voranzukommen. Sie schaut sich um, doch die Straße ist fast so leer wie die Fußwege. Es ist still, nur der Schnee fällt in weichen Flocken und hüllt alles um sie her in seine weiße Pracht. Das Gesicht in den Himmel gehoben fängt sie einige Flocken auf ihren Wangen auf. Sie liebt den Schnee. Jedes Jahr freut sie sich wie ein kleines Kind, wenn die ersten Flocken fallen und geht jedes Mal ins Freie, um sie zu begrüßen und auf ihrer Haut zu spüren.

Nach einer Weile geht sie weiter. Ihre Gedanken sind in Deutschland bei den kuschligen Winterabenden, die sie in den Ferien so gerne bei ihrer geliebten Oma verbracht hat. Kurz huscht Trauer durch ihr Herz, doch dann konzentriert sie sich lieber an die schönen Erinnerungen an früher, als ihre Oma noch lebte, ihr bei Kerzenschein Geschichten vorlas und sie mit ihrer grenzenlosen Liebe verwöhnte.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 14, 2012 1:05 am

Als sie sich umschaut, zieht er sich in einen der Hauseingänge zurück, so dass sie ihn nicht entdecken kann. Er wartet geduldig und schmunzelt als sie ihr Gesicht in den herab fallenden Schnee hält. Ihre Gedanken bleiben ihm nicht verborgen und er teilt ihre Erinnerungen mehr oder weniger mit ihr.
Aufmerksam schweift sein Blick die Straße entlang und nachdem sie ein Stück weiter gegangen ist, folgt er ihr wieder.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 23, 2012 6:32 pm

„Also gut, dann würde ich sagen, wir nehmen den Bus“, meine ich, als die beiden die Entscheidung mir überlassen. Sehr geschickt.
Grinsend schüttele ich meinen Kopf und nachdem Jiao sich die Jacke geschlossen hat, greife ich wieder nach ihrer Hand. Ich hoffe, sie erfriert mir nicht, ich würde sie auf jeden Fall sehr gerne wärmen. Gemeinsam gehen wir auf die Haltestelle zu, die ich in einiger Entfernung sehe und muss erleichtert feststellen, dass sich die Straßen doch etwas geleert haben. Nur drei männliche Gestalten und eine, von der Statur aus zu schließen, weibliche Gestalt sind noch auf der Straße.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 23, 2012 6:33 pm

NPC-Böser Steve N.:

Wie immer bin ich mit meinen Kumpels unterwegs um Leute abzuziehen oder wenn es sich ergibt vielleicht auch weitere „Mitmenschen“ zum Verhökern zu finden.
Unauffällig sehe ich mich um und siehe da auf der anderen Straßenseite sehe ich eine junge Frau mit Rucksack die offensichtlich alleine unterwegs ist. Ein perfektes Opfer für beide Varianten unserer nächtlichen Touren.
„Hey, kuckt mal da drüben das Weibsstück, die greifen wir uns.“, bestimme ich und deute mit meinem Kopf in ihre Richtung, bevor ich mich daran mache mit weiteren unauffälligen Gesten meinen Mitverschwörern zu bedeuten wie wir uns formieren um sie einzukreisen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 23, 2012 7:12 pm

Ricky L.

Ich gebe zu, ich habe ein bisschen was intus, aber sonst macht so eine Aktion ja nicht sooo richtig Spaß.
Unser lieber Steve wählt wie immer ein passendes Opfer aus, er hat einfach ein Auge dafür.
"Ohja, das ist eine sehr gute Wahl", murmle ich zustimmend und nicke verstehend, als er uns die Formation vorgibt.
Ihm würde ich auch viel größere Clous zutrauen, er ist perfekt in sowas.
Gleich darauf gehe ih in Position, leise und unauffällig.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 23, 2012 7:17 pm

NPC: Bill

Wie jede Nacht streifen wir durch die Straßen dieses Dreckslochs welches sich Stadt nennt, was eigentlich ein Hohn ist. Hier gibt es nichts was sich lohnt, es sei denn man trifft ab und zu mal ein paar Leute, die man um ihre Geldbörse und ihren Schmuck erleichtern kann.

Ich folge der Aufforderung von Steve und sehe auf die andere Seite und ein lüsternes und dreckiges Lächeln legt sich auf meine Lippen. Sie ist leichte Beute und wir werden einen annehmbaren Batzen Geld für sie bekommen. Vielleicht kann ich sie ja auch vorab mal „testen“.
„Das nenn ich mal ´ne heiße Schnecke“, sage ich leise und nicke Steve zu zum Zeichen, dass ich ihn verstanden habe. „Dann holen wir uns mal die Zuckerschnecke“, meine ich und gehorche Steve in dem ich die für mich vorgesehene Stellung beziehe und hoffe, dass die Schickse nichts davon mitbekommt.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 23, 2012 9:09 pm

Noch immer träumt sie in ihren Erinnerungen vor sich hin. Um sich vor der zunehmenden Kälte zu schützen, hat sie die Mütze tief in die Stirn gezogen, den Kragen hochgeschlagen und die Hände in den Jackentaschen vergraben. Den Blick vor sich auf den Boden gerichtet, geht sie so schnell es ihr möglich ist, die Straße entlang. Es ist ruhig um sie her, nur von Weitem sind hin und wieder Motorengeräusche und der Lärm von Clubs oder Restaurants zu hören.

Die Stadt wirkt durch den Schnee viel heimeliger, was wahrscheinlich objektiv betrachtet unsinnig ist. Wahrscheinlich liegt es an ihren Kindheitserinnerungen oder daran, dass der Schnee alles so sauber und unschuldig wirken lässt. Erneut hebt sie das Gesicht in den Himmel und bestaunt den Flockenwirbel. Die Schneeflocken sind groß und tanzen sanft zum Boden herab.

Plötzlich nimmt sie im Augenwinkel eine Bewegung wahr und wendet den Kopf zur anderen Straßenseite. Dort geht gerade eine dunkel gekleidete Gestalt schräg über die Straße. Der Mann ist ca. 50 Meter vor ihr und schaut auch nicht in ihre Richtung, also achtet sie nicht weiter auf ihn. Mit ihrer unscheinbaren Kleidung, die aus Jeans, Jacke, Halbstiefeln und einer dunklen Mütze besteht, die ihre langen Haare verbergen, könnte sie vom Weiten durchaus als junger Mann durchgehen. Also verlässt sie sich auf ihr unauffälliges Äußeres und fühlt sich relativ sicher. Dennoch schaut sie sich noch einmal um und entdeckt einen zweiten Mann, ebenfalls an der entgegengesetzten Häuserzeile. Er bewegt sich in derselben Richtung wie sie, jedoch einige Meter hinter ihr, was vermuten lässt, dass er nicht zu dem anderen gehört.

Aufmerksam blickt sie nach vorn. An der nächsten Straßenecke befindet sich eine kleine Gaststätte. Vielleicht sollte sie dort lieber eine Weile warten, bis die beiden Männer weitergegangen sind. Sie verlangsamt ihre Schritte, obwohl sie so schnell wie möglich zum Motel will, in der Hoffnung, der Mann vor ihr würde demnächst in der Ferne verschwinden.

Dass noch ein weiterer Mann, ja sogar noch ein Vierter ganz in der Nähe sind, ahnt sie zum Glück nicht, sonst wäre sie wohl schon längst nicht mehr so ruhig.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 12:29 pm

"Tja, wenn zwie sich streiten freut sich der Dritte..das kann man bestimmt auch so umwandeln", lache ich leise und ergreife nur zu gern wieder Darians Hand.
Kurz frage ich mich, was das wohl für einen komischen Eindruck machen muss- Darian, Jey und ich in der Mitte. Ich würde ja auch Jeremys Hand nehmen, aber dem scheint er nicht ganz so geneigt zu sein.
Bevor ich mich darüber beschweren kann, lenken drei Typen meine Aufmerksamkeit auf sich, die sich gerade trennen.
Ich beobachte sie kurz und irgendwas kommt mir komisch an ihnen vor.
"Jungs? Kommen euch die Typen da vorne nicht auch etwas seltsam vor?", frage ich die beiden leise und duete mit dem Kopf nach vorne.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 12:51 pm

„Das kann man sicherlich“, meine ich grinsend und es tut gut, die Wärme ihrer Hand zu fühlen. Kurz sehe ich zu Jeremy, ziehe unmerklich die Schultern nach oben und ich glaube, wir beide haben noch ein sehr sehr langes Gespräch vor uns.
Ich folge Jiaos Aufforderung als sie die Aufmerksamkeit auf die Typen lenkt, die ich auch vorhin schon gesehen habe. Mein Blick geht zu der jungen Frau und dann wieder zurück zu den Typen. Ein verdammt ungutes Gefühl macht sich in mir breit.
„Das riecht nach Ärger“, antworte ich leise und beschleunige meine Schritte in Richtung der drei Typen, wobei ich die beiden mitziehe.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 3:32 pm

Die anderen Beiden sind in Stellung und bereits recht nahe. Der in Dunkelheit liegende Hauseingang ist die perfekte Gelegenheit.
Nachdem wir mit ihr fertig sind, wird sich ein neuer Haushalt über seine Sklavin freuen…, denke ich siegessicher und zähle bereits die Moneten, die sie mir einbringen wird. Ich wechsle schnellen Schrittes die Straßenseite. Mit einem gezielten Rempler habe ich sie da wo ich sie haben wollte auch wenn sie sich den Kopf an der Wand anschlägt und ein wenig neben sich steht.
„Je weniger du dich wehrst, desto weniger tut es weh“, raune ich ihr zu während ich mein Messer aufblitzen lasse. Ich entreiße ihr den Rucksack, den ich auch sogleich kommentarlos an Ricky weiterreiche.
„Baby, du bist ein wirklich hübsches Mädchen, du wirst uns noch viel Freude bringen, bevor wir dich verkaufen…“, lasse ich von mir hören und kann mir ein Lachen über ihre Gegenwehr nicht verkneifen.
Ich dränge sie weiter zurück gegen die Türe und öffne ihre Jacke, mit ihrer Kleidung drunter werde ich aber nicht so schonend verfahren.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 4:08 pm

Ricky L.

Schnell ist die Kleine eingeholt und umzingelt.
Steve geht auch direkt auf die Vollen und ich neehme den Rucksack an mich, den ich direkt durchsuche. Besonders viel Geld trägt die Kleine ja nicht bei sich, nur einen winzigen Bruchteil davon, was wir bekommen, wenn wir sie weitergeben.
Ein bisschen Papierzeugs, das ich mit minderem Interesse durchsehe und leise auflache: "Was für ein bescheuerter Name ist das denn?"
Kopfschüttelnd stopfe ich die Sachen wieder zurück und schultere den Rucksack.
"Du solltest vielleicht weniger Lärm machen Kumpel. In dem Haus scheint jemand wach zu sein", weise ich Steve darauf hin, als im Wohnzimmer Licht angeht.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 4:37 pm

Bill:

Unsere Teamarbeit funktioniert mal wieder hervorragend und wenn es darum geht, Leute abzuzocken sowieso.
Aber die Kleine hier ist schon heiß und gerne würde ich mal über sie drüberrutschen. Aber ich weiß, dass Steve andere Pläne mit ihr hat. Schade eigentlich.
Als Steve sie doch sehr unsanft behandelt, schüttele ich leicht den Kopf.
Lass sie ganz, Manny Manello wird sich bedanken, wenn sie verletzt sein sollte und sie verliert an Wert. Viel bekommen wir sowieso nicht für sie.
„Pass auf…nicht das Doc Manello noch umsonst arbeiten muss“, versuche ich ihn zurückzuhalten und schaue Ricky über die Schulter, der gerade den Ausweis in der Hand hält.
„Chayenne?...bist du eine Indianerbraut oder was?“, frage ich die Kleine mit einem dreckigen Grinsen.
„Ricky hat Recht, Alter“, meine ich nur und deute auf das Fenster aus denen ein Lichtschein zu sehen ist.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 5:08 pm

Der Typ vor ihr hält die eingeschlagene Richtung nicht ein. sondern nähert sich ihr auf einmal mit schnellem Tempo, wodurch er plötzlich unmittelbar vor ihr auf dem Bürgersteig steht. Sie macht sich auf ein provozierendes Gerede gefasst, doch er stößt sie unvermittelt mit voller Wucht gegen die Mauer, ohne ihr Zeit zu geben zu reagieren. Ihr Kopf prallt schmerzvoll an die Wand. Sie sieht ein Messer aufblitzen, hebt abwehrend die Arme und wendet sich zur Seite, so dass er sie nicht attackieren kann. Mit einem Ruck hat er ihren Rucksack runtergerissen, da ist auch schon der zweite Mann hinter ihr. Auf das dämliches Gequatsche des Angreifers geht sie gar nicht erst ein. Sie versucht erneut, gegen seinen Oberarm zu schlagen und tritt gleichzeitig gegen sein Knie. Doch durch ihre angeschlagene gesundheitliche Verfassung geschwächt, dazu noch ihr dröhnender Kopf, sind ihre sonst so geübten Techniken aus dem Selbstverteidigungstraining reichlich wirkungslos. Dennoch versucht sie verzweifelt, seinen zudringlichen Händen zu entkommen. Erst recht, als er was von verkaufen redet.

Sie horcht auf, als der andere Kerl, der mittlerweile ihren Rucksack durchwühlt, auf die Wohnung über ihnen aufmerksam macht. Tatsächlich geht in einem der Fenster gerade ein Licht an. Schnell holt sie tief Luft und schreit gellend um Hilfe. Vermutlich wird sich niemand auf die Straße wagen, aber vielleicht hilft es ja schon, wenn einer aus dem Fenster schaut und damit droht, die Polizei zu rufen.

Erst als eine weitere Stimme ertönt, bemerkt sie den dritten im Bunde. Ihr erster Schock wird nun durch aufsteigende Panik ersetzt. Gegen drei Männer hat sie keine Chance, schon gar nicht in ihrem derzeitigen Zustand. Blitzschnell beißt sie ihrem Gegenüber in die Hand und rammt ihm das Knie in die Weichteile. Doch er scheint sehr kampferfahren, denn er weicht ihr mit einer schnellen Bewegung aus. Zumindest lockert sich sein Griff, da ihm das Blut aus der sicher schmerzenden Hand läuft. Diese Chance nutzt sie, um sich loszureißen und versucht zu entkommen. Sie weiß, dass sie kaum eine Chance haben wird, denn die beiden anderen sind zu nah. Doch vielleicht sind sie ja zu siegessicher, zu abgelenkt von ihrem Hab und Gut ... egal, sie muss alles auf eine Karte setzen.


Zuletzt von Chayenne am Di Apr 24, 2012 5:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 24, 2012 5:24 pm

Er hat sich unsichtbar für die Kleine im Schatten eines Hauseingangs aufgehalten, sie jedoch nicht aus den Augen gelassen. Die drei finsteren Gestalten sind ihm aufgefallen und er kann mühsam ein Knurren unterdrücken, vor allen Dingen, als er sieht, wie einer von ihnen mit ihr umspringt, was ihn lautlos fluchen lässt.

Er will sich gerade demat. als er zwei Männer und eine junge Frau, ebenfalls Vampire wie er, bereits los rennen sieht und wühlt sich kurz in ihre Köpfe. Das sie einen leichten Druck verspüren, interessiert ihn im Moment nicht, er will wissen, mit wem er es zu tun hat.
Sie sind Rekruten der Bruderschaft wie er schnell herausfindet und alles andere als blutige Anfänger. Er überlässt ihnen das Feld, sie sollen sich beweisen und zur Not kann er immer noch eingreifen, wenn es nötig sein sollte.

Seine innere Anspannung steigt und er nimmt sich die Zeit um sich in den kranken Köpfen der finsteren Typen umzusehen. Überrascht zieht er eine Augenbraue nach oben, als er den Namen Manny Manuello hört. Irgendwie kommt ihm der Name bekannt vor und fieberhaft überlegt er, wo er ihn schon einmal gehört hat, bis es ihm wieder einfällt.

Der Name hat er in Gedanken gehört als er an einem Typen vorbei gegangen ist, dessen Gesicht er nicht erkennen konnte. Das Cap…von den Red Sox, so glaubt er sich erinnern zu können und der hochgeschlagene Kragen haben einen genaueren Blick auf das Gesicht verhindert. Unauffällig ist er damals an ihm vorbeigegangen, hat sich nur kurz in dessen Hirn umgesehen und weiß nur, dass dieser Vampir etwas mit der Bruderschaft zu tun hat. Sofort hat er sich damals wieder zurückgezogen um keine weitere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Die drei Gangster kennen also Manny Manuello und er wühlt sich weiter durch, bis er schließlich fündig wird. Sie wissen wo er ist, das Haus ist deutlich zu sehen und auch, wo es sich befindet. Er weiß, was er zu tun hat, aber erst später, sobald die Angelegenheit hier erledigt ist.
Das die Kleine sich wehrt und schreit gefällt ihm gut und endlich kennt er auch ihren Namen. Der Typ scheint echt redselig zu sein und gibt ihm einiges an Informationen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 27, 2012 4:10 pm

Jetzt ist es mehr als sicher, dass diese Typen nichts gutes im Sinn haben und Jey und ich halten mit Darian Schritt.
Die plötzlich aufkommenden, aber leichten Kopfschmerzen ignoriere ich, das ist jetzt wirklich nicht wichtig.
Allerdings weiß ich nicht so recht, wie wir vorgehen sollen, das sind nur Menschen...und wenn wir sie aufschrecken, passiert dem Mädchen vielleicht etwas.
Und das wäre noch schlimmer.
"Wie sollen wir vorgehen?", frag ich die Jungs leise, während ich bereits sicherheitshalber nach meinem Dolch greife.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 27, 2012 6:03 pm

Ob es noch Nachwirkungen von der Kaufhausluft sind, kann ich nicht sagen, aber die Kopfschmerzen, die ich gerade verspüre, beachte ich nicht weiter. Sie sind absolut unwichtig und ich hoffe, dass der Adrenalinkick sie schon wieder vertreiben wird.
Ich lege meine Hand auf Jiaos Arm als sie nach dem Dolch greift und schüttele leicht den Kopf. „Das bekommen wir so hin…es sind Menschen“, antworte ich ihr leise und will gerade weiterreden, als die Kleine gellend an zu schreien fängt.
Mein Kopf ruckt wieder in Richtung des Geschehens, sie unternimmt einen schwachen Versuch der Gegenwehr, jedoch ohne großartigen Erfolg. Einer der Kerle erstickt ihren Fluchtversuch im Keim.
„Verdammt…die fackeln nicht lange….nix wie hin“, meine ich nur, lasse meine Taschen an Ort und Stelle fallen und fange an zu laufen. Demat. wäre sicherlich schneller gegangen aber unsere oberste Regel lautet, dass wir uns Menschen gegenüber nicht zu erkennen geben. Ich blicke über die Schulter um zu sehen, ob die beiden mir folgen.
Rasch habe ich den Schauplatz erreicht und rieche das Blut. Derjenige der leicht gekrümmt steht, von dessen Hand Blut tropft und der dennoch versucht, die Kleine an ihrer Flucht zu hindern ist mein Ziel. Ein kurzer Schlag von mir mit der Handinnenfläche treibt ihm sein Nasenbein tief ins Gehirn. Mit schreckgeweiteten Augen sieht er mich an, Blut schießt aus seiner Nase und dann kippt er nach hinten, zuckt noch einmal kurz und liegt dann still. Meine Augenfarbe hat sich verdunkelt und ich ziehe die junge Frau ein Stück vom Geschehen weg und stelle mich schützend vor sie. Sollte jemand an sie heran wollen, dann muss er erst an mir vorbei.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 27, 2012 6:20 pm

Ricky L

Ich weiche sofort zurück, als ich die drei Gestalten shen kann und greife mit meiner freien Hand in meine Jacke um mein Klappmesser hervorzuholen, da sind die Typen schon da.
Halt Moment. Zwei Typen und eine weitere, ziemlich heiße Frau. Die würde auch was hergeben!
"Pfoten weg, die gehört zu uns!", gebe ich sofort von mir, als der mit den schwarzen Haaren sich dem Mädchen und Steve nähert und hebe das Messer an, als ein Knacksen erklingt und gleich darauf ein Röcheln.
Dann kippt Steve schon zurück und ein Fluch entwischt mir: "Scheiße, Mann, du hast ihn umgebracht!"
Ich will mich auf ihn stürzen, da verpasst mir Miss Schlitzauge einen Schlag, der sich gewaschen hat und ich taumle zurück.
Der Blonde hat meinen anderen Kumpel am Kragen gepackt und pfeffert ihm eine und ich entschließe, dass das zu hoch für uns ist.
Ich packe meinen Komplizen am Handgelenk und presse den Rucksack an mich, dann fange ich an zu laufen und ziehe ihn mit mir.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 27, 2012 7:07 pm

Bill

„Oh Mann…die Kleine meint doch wirklich uns entkommen zu können“, meine ich mit spöttischem Grinsen und will sie gerade festhalten, als Steve sie schon gepackt hat. Mein Hand gleitet in die Tasche, zu meinem Klappmesser, als ich die Typen bemerke, die da auf uns zugestürmt kommen. „Ganz genau…die Schnecke gehört zu uns“, bestätige ich Ricky’s Worte und meine Augen weiten sich, als der dunkelhaarige sich Steve schnappt und ihn zu Boden schickt.
„Steve…hör den Scheiß auf und steh auf“, bringe ich gerade noch hervor, bevor der Blonde zuschlägt und mein Kopf zur Seite ruckt. „Verdammt“, ich will gerade zum Gegenschlag ausholen, als mich Ricky schon wegzerrt. Ich habe keine andere Wahl und nehme die Beine in die Hand, schaue nur noch einmal über die Schulter zurück, aber die drei verfolgen uns nicht.
„Scheiße, scheiße, scheiße“, fluche ich leise vor mich her und mir dröhnt der Schädel, aber das Gefühl hatte ich schon, bevor der Schlag mich getroffen hat.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 27, 2012 8:40 pm

Es kommt wie erwartet, der Anführer der Kerle hat sie schneller am Schlawittchen, als sie erneut um Hilfe rufen kann. Diese scheint dennoch unterwegs zu sein. Denn sie erblickt drei Menschen, die auf ihre Gruppe zurennen. Genaueres kann sie nicht sehen, denn da wird sie schon herumgerissen. Der Kerl beginnt erneut, sie an die Hauswand zu drängen, als er plötzlich von ihr ablässt.

Ein riesiger Mann mit dunklen Haaren hat sich zwischen sie gedrängt und dem Kerl einen Schlag ins Gesicht verpasst, der ihn zu Boden schickt. Dann wird sie durch ihren Retter abgeschirmt, so dass sie vom weiteren Geschehen nicht allzu viel mitbekommt. Kampfgeräusche ertönen, Geprahle, das schnell in Fluchen übergeht und dann rennen die übrigen zwei Angreifer davon.

Das einzige, was sie hören kann, sind die Worte, "... du hast ihn umgebracht!". Ihr Blick fällt auf die Gestalt am Boden, aus dessem Gesicht ziemlich viel Blut rinnt. Der Anblick verursacht ihr Übelkeit und sie schaut schnell wieder weg. Der Kerl ist eindeutig K.O., aber sie bezweifelt, dass er wirklich tot ist. Man wird ja wohl niemandem auf offener Straße einfach so umbringen, oder? Das kann sie sich nicht vorstellen. Am ganzen Körper zitternd nach der ganzen Aufregung und vom Kampf gegen den Mistkerl, empfindet sie keinerlei Mitleid mit dem Typen, der bestimmt die nächsten Wochen mit einem Pflaster auf der Nase rumlaufen muss. Ihretwegen könnte der noch an einer ganz anderen Stelle seines Körpers einen heftigen Schlag verpasst bekommen, damit ihm die Lust auf Frauen für eine Weile vergeht.

Mit klammen Fingern schließt sie ihre Jacke und schlingt die Arme um sich. Dann gibt der Mann vor ihr den Blick auf den Kampfplatz frei. Immer noch nach Atem ringend mustert sie die drei, die so plötzlich zu ihrer Rettung herbei geeilt sind. Zu ihrem grenzenlosen Erstaunen ist eine junge hübsche Frau dabei. Hatte sie wirklich gegen einen der Männer gekämpft? Ihre Beine fühlen sich ziemlich wackelig an und eine erneute Welle des Schwindelgefühls überkommt sie. Leicht schwankend versucht sie, auf den Beinen zu bleiben. Sie muss sich doch bei ihren Rettern bedanken, wenn die beiden bei ihnen angekommen sind.


Zuletzt von Chayenne am Sa Apr 28, 2012 11:32 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr Apr 27, 2012 9:07 pm

Er hat sich auf ein gegenüberliegendes Flachdach demat. und sich lang gemacht. So konnte er selbst das Geschehen beobachten ohne dabei selbst entdeckt zu werden. Die Rekruten waren wirklich gut und verstehen etwas von ihrem Handwerk. Er zieht kurz die Augenbraue nach oben, als er sieht, wie der Schwarzhaarige einen von den Kerlen mit einem gezielten Schlag zu Boden schickt. Der Schlag war tödlich, so viel steht fest.

Die ganze Zeit hatte er unbewusst geknurrt und wäre am liebsten dazwischen gegangen, aber die Gefahr ist einfach zu groß, dass er auffliegt. Seltsamerweise hat er das Gefühl, dass Chayenne bei den dreien in guten Händen ist und sie sich weiter um sie kümmern werden. Aber Sorgen macht er sich dennoch um sie, das Ganze ist logischerweise nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Ein Grund mehr, sie noch besser im Auge zu behalten.

Er bleibt weiter in Deckung liegen, als stiller Beobachter und so lange es nötig ist. Er schätzt die drei nicht so ein, dass sie die Kleine alleine gehen lassen, falls er sich irren sollte, überlegt er sich schon mal eine Ausrede, warum er plötzlich auftaucht. Die beiden anderen hauen ab und kurz überlegt, ob er ihnen hinter sprinten soll, aber sie scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben, denn er kann sie von seinem Standort aus nicht mehr ausmachen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 28, 2012 12:40 pm

Nachdem die Feiglinge geflohen sind, atme ich erleichtert auf, es wäre unschön gewesen, die beiden zu Brei zu verarbeiten, denn genau das hätte ich noch irgendwann getan.
Ich hasse es, wenn sich jemand an Unschuldigen vergreift, dabei mache ich nicht wirklich Unterschiede zwischen Menschen und Vampiren.
Einfach zum Kotzen.
Vorsichtig gehe ich auf das Mädchen zu: "Ist alles in Ordnung mit dir? Bist du verletzt?"
Das arme Ding, sie hat bestimmt einen Schrecken davongetragen, der schlimmer ist als ein Kratzer.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 28, 2012 1:11 pm

Ich entspanne mich leicht wieder als die beiden Kerle das Weite suchen, was besser für sie ist. Ansonsten wären sie mit Sicherheit ebenso tot auf dem Boden gelandet wie ihr Freund.
„Hey…fall mir hier nicht um“, sage ich leise zu der Kleinen und stütze sie leicht, als ich bemerke, dass ihre Knie anfangen nachzugeben.
Besorgt sehe ich sie an und stelle erleichtert fest, dass sie nicht blutet, aber der Schreck wird ihr trotzdem in den Knochen stecken.
Während Jiao sie nach ihrem Befinden fragt, sehe ich rüber zu Jeremy und nicke ihm leicht zu. Ihm scheint genauso wenig passiert zu sein wie Jiao, sie habe ich bereits schon in Augenschein genommen.
Mein Blick richtet sich auf den Typen am Boden und ich schirme ihn so gut es geht vor den Augen der anderen ab. Für mich ist klar, dass wir die Kleine nach Hause begleiten und während die drei schon mal vorgehen, werde ich mich um die Leiche kümmern.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 28, 2012 4:30 pm

Der Mann greift schnell nach ihrem Arm, als sie anfängt zu schwanken. Am liebsten würde sie sich einfach kurz in den Schnee sinken lassen. Doch mittlerweile kriecht ihr die Kälte bis auf die Knochen. Und so ist sie froh, sich auf einen starken Arm stützen zu können. Die Frau spricht sie an und sie versucht ein kleines Lächeln. Ihre Stimme klingt auch zittrig, als sie antwortet.

"Danke für eure Hilfe! Ich weiß nicht ... mein Kopf ....!"

Sie fasst mit der freien Hand nach ihrem Hinterkopf, der äußert schmerzhaft hämmert und zieht sie schnell zurück. Da scheint wohl eine ziemliche Beule zu sein. Im Motel wird sie nachsehen, ob sie sich eine offene Wunde zugezogen hat. Noch hat sie ihre Mütze auf, die wohl das Schlimmste verhindert hat.

"Es geht mir gut, soweit ... dank euch. Ich bin wirklich froh, dass ihr aufgetaucht seid."

Ein Schauder geht durch ihren Körper und ihr Gesicht ist ziemlich blass. Mit einem ungläubigen Ausdruck schaut sie ihre drei Retter an. Ihr Blick geht suchend zu dem Mistkerl, der am Boden liegt, doch die Sicht wird ihr versperrt. Darüber ist sie auch nicht bekümmert, denn der Anblick verursacht ihr immer noch ein Grausen.

"Der hat was davon gesagt, mich verkaufen zu wollen. Was meint er damit?"

Aus der Zeit der Sklaverei ist Amerika doch nun schon seit zwei Jahrhunderten hinaus. Ob sie da was falsch verstanden hat? Berichte über Zwangsprostitution fallen ihr ein. Aber dafür werden doch nur Mädchen aus armen Ländern hierher gelockt, soweit sie weiß. Von Entführungen zu diesem Zweck hat sie noch nie etwas gehört. Doch so lange ist sie auch noch nicht in den Staaten. Wie auch immer, schon dafür, was der Kerl eben noch mit ihr vorhatte, ist sie dankbar, dieser schrecklichen Sache entkommen zu sein. Noch nie war sie einem Mann so nahe gekommen, um mit ihm körperliche Zärtlichkeiten auszutauschen. Umso erschütternder wirkt diese grobe Behandlung auf sie. Sie möchte nur noch nach Hause, sich in sicheren Wänden einschließen und in ihrem Bett verkriechen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa Apr 28, 2012 7:22 pm

Es ist alles vorbei und seine Vermutung bestätigt sich, die drei kümmern sich um sie. Gut so. Er kann hier oben nur Wortfetzen verstehen, die der Wind zu ihm rüber trägt. Sich jetzt noch mal bei ihnen einzuklinken hält er für zu riskant, es könnte auffallen, wenn sie aus heiterem Himmel wieder leichte Kopfschmerzen bekommen würden. Also lässt er es lieber bleiben.
Er bleibt noch einen Moment liegen und rutscht auf dem Dach ein Stück zurück bevor er aufsteht und sich vom Ort des Geschehens demat.
Er weiß, wo Chayenne zu finden ist und sobald er den Anruf erledigt hat, wird er sie weiter im Auge behalten und hat auch schon eine Idee, wer die Tagschicht übernehmen wird.
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