Unleashed Beasts


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 Straßen der Stadt

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BeitragThema: Straßen der Stadt   Di Feb 07, 2012 4:05 pm

Caldwell, Caldwell. Meine zweite Heimat. Mehr oder weniger. Seit zwanzig Jahren komme ich für die Weihnachtsferien immer hier her um Weihnachten mit meiner leiblichen Familie zu verbringen.
Dieses Jahr hat es mich früher nach Caldwell verschlagen.
Meine Adoptiveltern hat es nach Rumänien verschlagen, weil sie noch ein Kind adoptieren wollen und ich habe mich einsam gefühlt.
Man. Über vierzig und noch immer allein, was für eine Lusche ich doch bin.
Lachend ziehe ich meinen Kragen hoch, als mir eine Windböe entgegenprescht. Ach was, ich bin einfach nur ein Freigeist so wie immer.
Gut gelaunt ziehe ich mein Handy aus der Hosentasche um meinen Überraschungsauftritt hier gleich meinem geliebten Zwillingsbruder zu verkünden.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Feb 07, 2012 5:10 pm

Kaum dass ich in die nächste Gasse einlenke, vibriert auch schon mein Handy und zufrieden stelle ich fest, dass Blay mir geantwortet hat.
Sal's....klingt gut, da ich sowieso Hunger habe.
Ich antworte ihm noch schnell und ändere meinen Kurs.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Feb 09, 2012 2:09 pm

Kaum habe ich die Dienststelle verlassen, ziehe ich meine Packung Zigaretten aus der Jackentasche und gönne mir erstmal einen tiefen Zug von der Kippe.
Scheiße man. Manchmal frage ich mich echt, wieso ich diesen Job bei den Menschen noch mache. Diese Denkweise, die sie haben ist widerwärtig. Einander umzubringen, wegen Nichtigkeiten....
Aber nicht, dass unsereins da anders wäre. Wie oft wurde in den letzten zehn Jahren versucht, den König umzubringen? Bestimmt etwa zweimal im Jahr.
Naja.

Eigentlich habe ich vorgehabt, gleich nach Hause zu gehen, aber jetzt habe ich irgendwie Lust auf einen Drink. Also schlage ich den Weg in die etwas nachtlebendigeren Stadtmitte ein und ärgere mich schon jetzt, dass ich wieder angetrunken in meine leere Wohnung zurück kehren werde.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Feb 14, 2012 3:28 pm

Schnell laufe ich die Straße entlang, noch später möchte ich wirklich nicht zu meinem Kurs kommen.
Keuchend komme am ausgeleuchteten aber versperrten Fitnessstudio an.
„Mist..“ fluche ich leise vor mich hin, als ich den Zettel lese, welcher neben der Eingangstüre hängt und mir mitteilt, dass das Studio wegen einer Weihnachtsfeier heute geschlossen ist.

Unschlüssig blicke ich mich um und frage mich was ich denn nun mit dem angebrochenen Abend ohne Training anstellen soll.

Entschließe dann wieder zurück zum Refugium zu spazieren. Jedoch nehme ich eine Abkürzung durch die verwinkelten hinteren Straßen und bleibe nicht auf der Hauptstraße.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Feb 20, 2012 8:19 am

Während ich auf die Hauptstraße hinaustrete nehme ich seine Worte zur Kenntnis, ihnen ist absolut nichts mehr hinzuzufügen und drehe mich zu ihm um.
Im Licht der Hauptstraße kann ich nun sein Gesicht und seine Gestalt ohne Schatten betrachten die, die Sicht verwischen und Trugschlüsse erzeugen. Was ich nun sehe lässt mir den Atem stocken, nicht wegen seiner Größe, seiner Muskelns, der Piercings oder dem Tattoo unter dem Auge welches ihn als Astrux Nothum auszeichnet, nein es ist der Ausdruck schieres Selbsthasses gepaart mit seelischem Schmerz, der mich zurückschrecken lässt da ich diese Gefühle nur zu gut kenne.
Schnell fange ich mich und überspiele meine Reaktion und händige ihm meine Sporttasche aus. Auch wenn ich selber Frau genug bin und die Tasche nicht schwer ist. Aber wenn es ihm ein Bedürfnis ist mir meine Tasche zu tragen warum nicht.

„Nett dich kennenzulernen Qhuinn und nochmals Danke“, sage ich vorsichtig lächelnd und betrachte unwillkürlich seine Bewegungen mit einem geschulten Blick eines Chiropraktikers während er meine Tasche an sich nimmt. Auch wenn ich meinen Doktortitel noch nicht habe, so arbeite ich bereits am Doktorat und die Promotion ist nur noch eine Frage der Zeit. Jedenfalls fällt mir dabei auf, dass er wohl einen Schlag Richtung Schulter abbekommen hat, welche ihn wohl früher oder später Schmerzen bereiten wird.
Ohne Abschluss und Aufsicht eines anderen Arztes, darf ich nicht praktizieren, weswegen ich seine Bewegungen weiter im Auge behalte und an mir selbst arbeite ihm nicht sofort meine Hilfe und einen klugscheißerischen Rat bezüglich seiner Haltung zu geben.

„Wie lange bist du schon Krieger und Astrux Nothrum?“ frage ich ihn neugierig zwinge mich meinen Blick von ihm abzuwenden und weiterzugehen. Zur Zeit komme mir unheimlich blöd vor, nicht nur weil ich mich in so eine Situation hineinmanövriert habe, sondern weil ich den Drang verspüre mit ihm Smalltalk zu halten, den er höchstwahrscheinlich soundso nicht möchte.
Ich fürchte bei mir, dass er es sich wohl das nächste Mal wenn er eine Frau rettet zweimal überlegt zu helfen, weswegen ich mich gleich darauf entschuldige.

„Es tut mir leid du musst nicht antworten, es ist doch ein recht private Frage, ich war einfach nur neugierig.“

Während ich zu ihm spreche wende ich ihm meinen Kopf halb zu um seine Reaktion zu betrachten, während wir uns dem Refugium nähern.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Feb 20, 2012 8:03 pm

Als wir die Hauptstrasse erreichen und somit nun mehr ins Licht kommen, merke ich ganz genau das sie mich mustert. Und irgendwie ist mir das verdammt unangenehm. Nicht wegen der Tatsache das ich Ahstrux Nohtrum bin, das ist eine Aufgabe die mich sogar irgendwo mit Stolz erfüllt. Sondern wegen meinem Makel, wofür ich schon immer verachtet worden bin von meiner Familie und noch mehr, außer von Blay und seinen Eltern. Was mir erst jetzt wieder so richtig schmerzhaft bewusst wird. Meine zwei unterschiedlichen Augenfarben, haben mir schon immer ärger eingebrockt und ich bin mir fast schon sicher, das sie mich dafür ebenso verachten wird, wie meine Familie es getan hat.

Schweigend nehme ich die Sporttasche entgegen und lege sie lässig über meine Schultern während ich mit ihr nun Richtung Refugium gehe. Das sie es nett findet mich kennezulernen, nehme ich ersteinmal nur als Höflichkeitsfloskel hin. Das ich an der Schulter etwas abbekommen habe, merke ich noch nicht einmal. Dazu bin ich immernoch viel zu sehr in Gedanken versunken und mit Adrenalin und anderen Hormonen dic ich gar nicht haben will vollgepumpt.

Als sie mir nun ihre Frage stellt sehe ich sie kurz an, wundere mich darüber, denn es klingt im ersten Moment interessiert und auch ihr anschließender Rückzieher wundert mich. "Schon okay", meine ich deshalb nur ehe ich meinen Blick wieder nach vorne Richte und kurz nachdenke. "Ungefähr seit.. 20 oder 21 Jahren", antworte ich dann, denn die Frage finde ich an sich nicht schlimm und habe somit auch keine Probleme damit sie zu beantworten. "Und wie lange lebst du schon im Refugium?", stelle ich dann eine Gegenfrage wobei ich nicht wirklich überlege ob diese Frage nun zu privat ist oder nicht. Wenn sie sie mir nicht beantworten möchte dann würde sie das sicher schon sagen, dessen bin ich mir sicher.

"Du hast versucht gegen die lesser zu kämpfen", stelle ich dann auch noch fest. "Wie lange machst du das schon?",
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Feb 20, 2012 9:24 pm

Erleichtert dass er meinem Versuch sich zu Unterhalten nicht im Keim erstickt sondern mir antwortet lächle ich ihn an. Er scheint wirklich ein netter Vampir zu sein, weswegen ich mich frage woher all sein Selbsthass kommt.

Seine Gegenfrage aber läßt mich wieder an vergangene Zeiten denken. Schnell rufe ich mich zur Ordnung da es nun mal meine Vergangenheit ist und ich nur daraus lernen kann.

„Seit ungefähr 4 Jahren lebe ich im Refugium.“ Antworte ich und füge hinzu : „Eigentlich nehme ich schon viel zu lange einer anderen Frau die vielleicht auch Hilfe bräuchte den Platz weg.“

Meine gesamte Körpersprache drückt meinen Willen aus, diesen Umstand so bald wie möglich zu ändern. Ich bin niemand der sich zurücklehnt und den Komfort genießt während er nichts tut, jedoch brauche ich zuerst eine Ausbildung um auf eigenen Beinen stehen zu können. Leider hatte ich aus meiner Flucht nicht mehr als ein zerrissenes blutbeschmiertes Nachthemd, die Halskette meiner Mutter und 2 Armreifen aus Gold mitgebracht, die Marissa als es mir besser ging als Bezahlung dafür dass ich bleiben durfte nicht annehmen wollte.

Seine nächste Frage lässt mich aus meinen Gedanken erwachen. Ich überlege nicht lange und antworte ihm deswegen voller Stolz: „ Ich hätte es nicht nur versucht, ich hätte es getan.“

Ich mache eine kurze Pause und spreche dann weiter: „Seit ich im Refugium bin und mich von meinen Verletzungen erholt habe, habe ich begonnen jede Kampfsportart zu erlernen, zumindest bis es keinen Lehrer mehr hier gab, der mich weiter unterrichten konnte.“

„20 Jahre ist eine lange Zeit.“, bemerke ich abschließend zu seiner Antwort von vorhin, bewege mich flink ein paar Schritte nach Vorne und blicke ihm direkt ins Gesicht wo mir sofort wieder diese Ablehnung entgegenschlägt, die mir den Atem nimmt.
Ich kann diesmal nicht an mich halten und frage ihn Stirnrunzelnd.

„ Warum bekommst du jedesmal wenn ich dich ansehe diesen ablehnenden Gesichtsausdruck?“
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Feb 21, 2012 6:43 am

Abrupt bleibe ich stehen als sie mich fragt warum ich so ablehnend auf ihre Musterung reagiere. "Gefällt es dir denn angegafft zu werden?", gebe ich etwas forscher als eigentlich gewollt als Gegenfrage zurück. "Warum ist doch offensichtlich. Sie mich doch mal an", meine ich dann immernoch etwas aufgebrcacht und deite miit meinem finger auf mein Gesicht, wobei ich nicht die eintätowierte Träne meine, sondern meine Augen. "Sieht ds vielleicht normal für dich aus? Eher nicht. Und deshalb werde ich andauernd angestarrt und das meistens mit Ablehnung. Ist doch logisch das mir das unangenehm ist!"

Ich atme ein paar Mal schnaubend aus und ein ehe ich selbst ein wenig entsetzt von meinem plötzlichen Gefühlsausbruch bin. Soe ein Mist. Ich hätte heute einfach im Bett bleiben sollen. Erst Blay, dann die Szene durchs Schlüsselloch und jetzt mach ich auch noch eine Frau die eigentlich gar nichts getan hat dumm an. Erneut ein Indiz - ich bin ein verdammtes Arschloch.

"Ich.. ähm.. sorry. Das war nicht so gemeint", meine ich nun wieder um einiges leiser ehe ich weiter laufe und das nun doch etwas peinlich betreten. "Jedenfalls... find ich das gut das du lernst dich zu verteidigen. Aber trotzdem sollte man nciht leichtsinig werden und.. naja.. pass das nächste mal einfach etwas besser auf okay?"
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Feb 21, 2012 8:23 am

Geschockt über seinen Ausbruch und den Impuls von Früher mich ängstlich vor seiner ausholenden Hand weg zu ducken und meine Hände schützend über meinen Kopf zu verschränken untrerdrückend, sehe ich in seine Augen auf die er zeigt und mir fällt nichts auf nur dass sie zwei unterschiedliche Farben haben. Ich verstehe nicht warum er oder seine Umwelt diese außergewöhnliche Zeichnung für schlecht hält, bis mir meine Erziehung einfällt und was über solche Makel behauptet wird. Blass falle ich zurück, als er sich entschuldigt und weiterläuft.

Als ich ins Refugium geflohen war wurde ich von der Glymera und allen meinen Verwandten verstoßen. Es hieß ich wäre eine schlechte Shellan gewesen. Bei der Jungfrau der Schrift ich war niemals eine schlechte Shellan, die Glymera und alle ihre Regeln sollten in einer Tonne verrotten sage ich mir in Gedanken während ich neben ihm versuche Schritt zu halten und mein Temperament kocht hoch.

„Habe ich dich mit Ablehnung angesehen? Nein das habe ich nicht!“ frage ich ihn und antworte mir gleich selbst seine Entschuldigung danach ignorierend. Es mag ihm vielleicht leidtun, aber ich habe weder gestarrt noch habe ich ihn so angesehen wie er behauptet angesehen zu werden, weswegen ich ihm nun eine Standpauke halte.

„Ich finde dich einfach nur nett, deine Augen wären mir nicht aufgefallen, wenn du nicht darauf hingewiesen hättest, ich verstehe nicht, weswegen du so schlecht von dir denkst. Für mich sind deine Augen ein Zeichen von Außergewöhnlichkeit, einfach etwas Besonderes. So sehe ICH das und nicht anders.“

Während ich spreche betrachte ich seine Mimik von der Seite her und die Gefühle die mir hier entgegenschlagen lassen mich meine Worte auf der Stelle bereuen, es ist offensichtlich, dass er sich für ein absolut verdorbenes Subjekt hält, weswegen ich mein Temperament zurückschraube und tief einatme.

„Ich nehme deine Entschuldigung an und ich verspreche dir, dass du mich nicht wieder retten musst.“ sage ich mit sanftem Unterton in meiner Stimme, wiederhole mein Versprechen und lege meine Hand auf seinen Unterarm.
Eigentlich bin ich keine Frau, die Männer überhaupt einen Krieger wie ihn einfach antatscht. Er ist der erste Mann, seit vier Jahren, den ich anfasse. Mir ist bewusst, dass er diesen Kontakt wohl so schnell wie möglich unterbrechen wird so harmlos und begütigend ich diese Geste meine.

Ich hätte noch genug über das Thema zu sagen, jedoch sind wir bereits vor dem Refugium angelangt. Höchstwahrscheinlich wird er froh sein mich los zu sein, aber ich würde ihn so eigenartig es auch klingen mag, auf freundschaftlicher Basis gerne wiedersehen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Feb 21, 2012 12:50 pm

Der Wut ausbruch der nun ihrerseitskommt lässt mich überrascht eine Augenbraue hochziehen. Mut hat die Frau, das muss man ihr lassen. Ich weiss nicht warum aber irgendwo - beeindruckt mich das wirklich. Für einen kurzen Moment, habe ich dann das Gefühl, das Blay vor mir steht als ich ihren Worten über ihre Sicht meines Makels lausche, denn genau solche Worte, hat auch Blay immer für meine Augen benutzt. Außergewöhnlich, besonderst.. er hat sogar gesagt das er sie schön findet. Doch glauben kann ich das nie, es immer nur so abgetan, das er dies nur so sagt weil wir eben Freunde sind... oder waren.

Das nun aber eine Außenstehe, die mich noch gar nicht iwrklich kennt, ähnliche Worte ebenfalls benutzt, lässt mich meine Gedanken im Kreis drehen. Mir die Frage stellen, ob Blay es vielleicht doch auch wirklich ernst meint. Genauso wie sie das tut. Denn das sehe ich an ihrem etnschlossenen Blick und es tut mir nur noch mehr leid, das ich sie eben so angefahren habe. Ich muss sogar leicht beschämt den Blick vor ihr senken als wir am Refugium ankommen und ich ihre Tasche nun abstelle.

Ein wenig wie in Trance sehe ich ihre Händen nun an die auf meinem Unterarm liegen. Doch lange ertragen kann ich diesen Kontakt dann doch nicht und ich entziehe ihr meinen Arm, sanft aber bestimmt. "Es tut mir leid.. ehrlich. Ich wollte dich nicht anfahren. Ich bin etwas im Stress...", meine ich dann nur, auch wenn ich nichtmal weiss warum ich versuche mich zu erklären. "Und naja.. ich hab dich gern gerettet", füge ich dann noch sehr leise hinzu. "Und jetzt bist du ja sicher zu Hause also schwarm drüber."
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Feb 28, 2012 10:13 am

Die Straßen sind trotz der Uhrzeit komplett überfüllt und ich zweifle daran, dass ich es heil zum Feinkostladen schaffe.
Und ohne meinen Panda fühle ich mich schrecklich unsicher.
Ich hab Angst...wieso sind hier soviele Leute...?
So schnell ich kann, schiebe ich mich durch die Menge, bis ich es doch irgendwie schaffe, anzukommen.

Eine Stunde später stehe ich voll beladen an der Ampel und kann kaum stehen, aber das ist unwichtig.
Es ist nunmal meine Arbeit.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So März 04, 2012 10:09 pm

Ich stapfe durch den knöcheltiefen Schnee und bleibe an einer roten Ampel stehen.
So recht weiß ich nicht, wo ich als nächstes hingehen soll, es gibt einfach so wenig Anhaltspunkte.
Außerdem habe ich keine Ahnung, wo genau ich denn nun eigentlich bin.
Zum hundertsten Mal an diesem Tag entfalte ich das Stück Papier, den Brief meiner Mutter.

Meine liebste, wertvolle und süße Tochter Melody

Es tut mir leid, dass Mommy nicht mehr bei dir sein kann, aber ich weiß, dass du ein starkes Mädchen bist.
Dein Dad Qhuinn wäre stolz auf dich, wenn er wüsste, wie toll du bist.
Sei ein gutes Mädchen und beschreite den Weg, der dich noch toller macht, lass dir von niemandem etwas schlechtes einreden und sei fröhlich.
Ich passe vom Himmel aus auf dich auf und bin so immer bei dir.
Vergiss niemals, dass cih dich über alles liebe, mein Engel.

Deine Mommy


Anfangs habe ich immer Sturzbäche geheult bei diesen Zeilen, mittlerweile hab ich das meistens unter Kontrolle, schaffe es, die Tränen zurück zu halten.
„Ich bin groß, ich schaffe es. Ich bin groß, ich schaffe es“, sage ich mir mehrmals und antworte mir dann auch gleich, „Ja, das schaffe ich.“
Ich krame im Rucksack nach meinem Schnuller und obwohl ich weiß, dass ich dafür zu alt bin, kann ich nicht ohne ihn sein.
Er landet in meinem Mund und ich schultere den Rucksack wieder. Inzwischen ist die Ampel auch wieder grün und ich überquere die Straße.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mi März 07, 2012 12:51 pm

Und wieder eine Nacht auf der Straße. Langsam und mit steifen Knochen krabbelte der Knabe von fast 2 Metern aus dem Rohr, welche recht gut versteckt lag und streckte sich erst einmal. Seine Kleidung war verdreckt, die Haare lagen Wirr auf dem Kopf und die Türkisfarbenen Augen sahen sich um. Ein leises seufzen perlt von seinen Lippen und er strich sich so gut es ging die Haare glatt. Dann sah er an sich hinab und seufzte leise auf.

°Bessere Kleidung könnte mir auch mal gut tun....°

Dachte er sich und strich sich über die Zerrissene Hose. Er musste echt zusehen, dass er was anderes fand. Dass er die Sonne nicht vertrug, wusste er schon. Ihm war nur immer noch ein Rätsel, wie er das alles überlebt hatte. Diese Schmerzen, dieser Wunsch zu sterben, als er sich krümmend in der Ecke lag. Doch da stand auf einmal jemand. Sie hatte ihm geholfen. Immer wieder tauchte der Körper vor ihm auf, der ihn in den Schatten gezogen hat und gerettet. Wer es war, wie sie ausgesehen hatte? Dass wusste er alles nicht. Denn kaum war er wach, war sie verschwunden.

Er wollte nicht weiter darüber nachdenken und so hatte er sich den Entschluss gefasst, in das Einkaufsviertel zu gehen. Dort kam man ganz Locker an Geld ran. Noch einmal fuhr er sich durch die Haare atmete tief ein und aus und machte sich auf den Weg dorthin, in dem er über die Straße huschte.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di März 20, 2012 3:39 pm

"Refugium..", meine ich nachdenklich auf ihre Antwort und über diese ist das mit dem Engelchen auch scohn wieder vergessen. Schließlich weiss ich nur allzugut warum Frauen ins Refugium kommen. Weil Männer keinerlei selbsbeherrschung haben und meinen Frauen wären ihr Objekt das sie schlimmer behandeln können wie Hunde wenn sie ihm nicht gefügig sind. Solche Männer sind der pure Hass für mich und ihr Ex Ehemann kann ganz schön froh sein, das ermir nicht auf den Straßen begegnet beziehungsweise das ich nicht weiss wie er aussieht.

Kurz sehe ich sie nachdenklich an. "Du hast Mut, das muss man dir lassen", erkläre ich dann ehe ich die Richtung zum Refugium einschlage und loslaufe. Obwohl sie schlechte Erfahrung mit Männern hat, hat sie sich heute Abend hier her getraut utner all und Krieger und Soldaten, einer männlicher als der andere. Der einzigste von uns der wohl nicht bedrohlich für sie gewirkt haben muss war wohl Ahgony, und der ist ja auch noch ein halbes Kind. Alles vor der Transition sind für mich Kinder auch Nalla, selbst wenn sie glaubt sie müsste das Gegenteil beweisen.

Und ich hab auch noch einen dämlichen Spruch für sie übrig gehabt. Na bravo. Aber hätte ich Taktgefühl in die Wiege gelegt bekommen hätte man mich wahrscheinlich auch Empathom oder sowas genannt und nicht Vehnom.. oder? Ach ist auch egal. Wenigstens weiss ich - das Frauen mindestens genauso scheiße sein können wie Männer.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di März 20, 2012 5:04 pm

Ich kann ihm ansehen, dass er bei dem Wort „Refugium“ stark nachdenkt. Ich bin verwundert darüber, dass er wirklich nicht damit gerechnet hatte, dass ich aus dem Refugium komme.
Als er mich dann auch noch nachdenklich ansieht bleibe ich stehen und hebe abwehrend meine Hände.
„Nein, sag nichts.“, sage ich zu ihm und er spricht es trotzdem aus. „Ich bin und war nie mutig.“, gebe ich zurück und versuche mit ihm Schritt zu halten, als er losläuft.
„Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich Weihnachten lieber alleine im Refugium verbracht.“, sage ich ehrlich zu ihm.
Ich frage mich was er jetzt wohl von mir halten mag wo er jetzt weiß dass ich „beschädigt“ bin. Schnell versuche ich diese Gedanken abzuschütteln, denn warum sollte mich interessieren was er von mir hält es kann mir absolut egal sein. Nur warum ist es mir nicht egal? Nachdenklich mustere ich ihn und versuche mit ihm Schritt zu halten während wir uns dem Refugium nähern.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di März 20, 2012 5:24 pm

Es ist schon einige Zeit her, dass ich durch die Straßen gefahren bin und mein Blick richtet sich aus dem Fenster, mal auf die rechte, mal auf die linke Seite. Viel verändert hat sich nicht. Hier und da hatten ein paar Geschäfte geschlossen und warten auf einen Nachmieter, aber das interessierte mich nicht.
Alles was ich brauche ist ein Dach über dem Kopf und etwas Anständiges zwischen die Zähne. Ach ja….und das wichtigste hätte ich bald vergessen. Kaffee oder Cola, Hauptsache Koffein. Die Japaner waren zwar ausgezeichnet, was die Teezubereitung angeht, sie machen richtige Zeremonien daraus, aber einen anständigen Kaffee brachten sie nicht zustande.
Ein Blick aus der Frontscheibe zeigt mir, dass wir meinem Ziel immer näher kommen und es nur noch wenige Minuten dauert, bis wir dort angelangt sind.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di März 20, 2012 10:03 pm

Ich bleibe stehen nachdem ich ihre Einwände gehört habe das sie nicht mutig wäre und sehe sie wieder an. "Und dennoch bist du gekommen. In das Anwesen der Bruderschaft. Zu dem Ort mit den wohl am bedrohlichsten aussehenden Kerlen die die Vampirwelt wohl zu bieten hat. Klar würde dir keiner von ihnen etwas tun und klar sind so gut wie alle auch zahme, ihre Shellan über alles liebende Hellrens, aber dennoch.. für eine Frau die wohl sehr viel schreckliches durch machen musste was sie gar nicht verdient hat - und davon gehe ich aus das es bei der der Fall war - ist das verdammt mutig. Ich glaube jede andere.. wäre wirklich im Refugium geblieben. Oh nein moment.. sind sie ja auch", erkläre ich ihr nun und lauf edann weiter zum Refugium dessen Eingang wir nun auch immer näher kommen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr März 30, 2012 7:56 pm

Im Schatten eines Hauses setzt er seine Moleküle wieder zusammen und bleibt für einen Moment stehen, während er die Gegend mit den Augen und der Nase sondiert. Nur der übliche Gestank der Großstadt liegt in der Luft, nichts davon hat auch nur einen Hauch von Talkum beigemischt. Schade eigentlich.
Die Hände in die Jackentasche geschoben macht er sich auf den Weg durch die Straßen der Stadt. Er kann nicht widerstehen und liest die Gedanken derjenigen die ihm entgegenkommen. Aber nichts davon interessiert ihn. Es handelt sich um belangloses Menschenzeugs und dafür hat er nichts übrig.
Immer wieder lässt er seinen Blick über die Gesichter und die Köpfe schweifen und bleibt abrupt stehen, als ihn ein Gedanke förmlich anspringt.

Mr. K wird mir den Arsch aufreißen, wenn er das erfährt, wie konnte ich das nur so versauen.

Schnell hat er den Lesser entdeckt, seine Verwandlung ist noch nicht lange her, wie seine Haarfarbe verrät, aber der Gestank der Aidhan in die Nase dringt, spricht Bände. Ohne Aufmerksamkeit zu erregen folgt er dem Lesser in gebührendem Abstand und heftet sich förmlich an dessen Gedanken.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr März 30, 2012 8:57 pm

Als der Lesser in einem der Hauseingänge verschwindet, schiebt sich Aidhan dicht an der Wand entlang und lauscht dem Gespräch, dass von Innen an sein Ohr dringt.

Du bist ein Versager, ein gottverdammter Versager, du schaffst es noch nicht einmal einen Vampir zu töten
Ich sollte dich zurück schicken zu Omega…du hast es nicht verdient zu der Gesellschaft der Lesser zu gehören….. geh mir aus den Augen und wag es nicht eher wiederzukommen, bis du mir die Fangzähne eines Vampirs oder noch besser seinen Schädel bringst…GEH…SOFORT

Aidhan kann sich ein leichtes schmunzeln nicht verkneifen und eigentlich wäre es gut gewesen, wenn Mr. K, denn um ihn muss es sich wohl handeln, ihm die Arbeit abgenommen hätte. Aber gut, dann hat er mehr zum spielen. Er hört die Schritte, die sich auf sich zu bewegen und drängt sich mit dem Rücken neben dem Hauseingang. Aus dem Haus dringt ein Türknallen an sein Ohr. Mr. K hat wohl den Raum verlassen und befindet sich in einem der hinteren Räume. Das wird er später noch genauer herausfinden.
Sein ganzer Körper ist bis aufs äußerste angespannt, als er das Messer aus seiner Scheide zieht und geduldig abwartet, bis der Lesser aus der Türe tritt.
Fast muss er würgen bei dem Gestank der ihm nun intensiv in die Nase dringt als er hinter den Lesser tritt, er ihm seine Hand auf den Mund legt und das Messer blitzschnell über dessen Kehle zieht. Das leise gurgelnde Geräusch das entsteht, als das schwarze Blut aus der Wunde läuft, ist wie Musik in seinen Ohren. Ein leicht diabolisches Grinsen legt sich auf Aidhan’s Lippen und er lässt den Lesser zu Boden sinken. Er kniet sich neben ihn und sieht ihm fest in die Augen.
„Grüß deinen Daddy herzlich von mir, Arschloch“, zischt er und während er spricht rammt er dem Lesser das Messer in die Brust, genau dorthin, wo einst das Herz des Bastards geschlagen hat. Kurz wischt er die Klinge an seiner Hose ab, hält es jedoch in der Hand und geht ins Haus.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr März 30, 2012 10:52 pm

Sich immer wieder umsehend und auf fremde Gedanken lauschend, dringt er weiter ins Haus ein. Kein Ton ist zu hören und das Messer hält er weiter fest in der Hand.
Mit der freien Hand drückt er den Türgriff herunter und stößt die Türe auf, bleibt jedoch in Deckung. Geräusche dringen an sein Ohr und es hört sich fast so an, als wenn ein Stuhl umgekippt wäre, weil Mr. K es wohl eilig hatte aufzustehen. Die Zeit nutzt er um sich in den Raum zu mat. und er verpasst dem Lesser einen Fausthieb an die Schläfe bevor dieser seine Waffe ziehen kann.
Er kniet sich neben den Bewusstlosen, durchsucht seine Taschen, nimmt ihm die Waffen ab und schiebt sie außer Reichweite. Er setzt sich auf den Brustkorb des Lessers und wartet geduldig, bis dieser wieder die Augen aufschlägt. Er hofft, dass es nicht zu lange dauert, denn von dem Gestank wird ihm langsam übel.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Fr März 30, 2012 11:11 pm

Der Lesser unter ihm regt sich nach einer gefühlten Ewigkeit unter ihm und schlägt die Augen auf. Das Erste was er sieht ist das diabolische Grinsen im Gesicht von Aidhan.
„Ich habe schon befürchtet, dass du gar nicht mehr wach wirst“, sagt er in einem gefährlich leisen zu Mr. K.

„Wer bist du?“, möchte Mr. K wissen, aber Aidhan schüttelt nur seinen Kopf, das Grinsen behält er bei.

„Mein Name hat dich nicht zu interessieren….ich bin derjenige, der dich zurück zu seinem Schöpfer schicken wird….aber erst, wenn ich ein wenig mit dir gespielt habe“, antwortet er immer noch leise.

„Du bist kein Bruder, also warum tust du das?“, die Verblüffung ist ihm anzusehen und anzuhören.

„Ich muss dir Recht geben, ich gehöre nicht zur Bruderschaft….und ich mache das, weil es mir Spaß macht und es zu viele von deiner Sorte gibt…viel zu viele“, erklärt Aidhan ihm und kann kaum glauben, dass der Lesser hier einen Smalltalk mit ihm veranstaltet. „Ihr habt schon so viele von meinem Volk getötet“, schiebt er noch nach und seine Augen funkeln kurz auf und seine Fänge verlängern sich.

„Und jetzt haben wir beide genug geredet und du gehst mir auf den Sack mit deinem Gelaber…weshalb ich unser Gespräch hiermit als beendet erkläre“, ein präziser Schnitt über die Kehle und das schwarze Blut spritzt aus der Wunde. Der verzweifelte Versuch des Lessers zu schreien und die Blutung zu stoppen, in dem er beide Hände dagegen presst scheitert kläglich.
Aidhan steht auf und wartet ab, bis der Lesser sich nicht mehr rührt, ihn nur noch mit großen Augen ansieht und die Arme kraftlos auf die Seite sinken. Erst jetzt beugt sich Aidhan zu ihm herunter und sieht ihn an. „Hasta la viesta, Baby, grüß deinen Daddy von mir“. Erneut findet das Messer seinen Platz in der Brust des Lessers, ein kurzer Lichtblitz und zurück bleibt nur ein ölig aussehender Fleck.
Während er aufsteht, wischt er sich die Klinge an der Hose ab und durchsucht weiter das Haus.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Sa März 31, 2012 8:08 pm

Das Messer hat er wieder zurück an den Gürtel gesteckt und stattdessen seine Glock gezogen, schließlich weiß man nie, welch unliebsame Überraschungen auf einen warten. Der Gestank in dem Haus ist fast unerträglich und er versucht durch den Mund ein und aus zu atmen, bevor sein letztes Essen sich dazu entschließen kann wieder ans Licht zu wollen.
Im Haus ist ruhig, nur das tippeln von kleinen Pfoten ist zu hören. Irgendwo haben sich also Mäuse oder Ratten eingenistet und bewegen sich durch das Haus.
Er lauscht an den Türen an denen er vorbeikommt, aber da ist nichts, kein Geräusch, kein Husten, kein Atmen, kein Schnarchen. Nur Totenstille.
Vorsichtig öffnet er die Türe, aber die Räume sind leer, alle Möbelstücke wurden entfernt und eine dicke Staubschicht befindet sich auf dem Boden. Nur der Raum in dem die beiden Lesser sich unterhalten haben und wo er den einen ausgeschaltet hat, scheint benutzt worden zu sein.
Nachdem das Erdgeschoß und die obere Etage leer sind, führt ihn sein Weg runter in den Keller und er staunt nicht schlecht, als er den ersten Raum betritt.
Er ist voll gestellt mit Tischen auf denen sich verschiedene Gerätschaften befinden die man braucht um Drogen herzustellen. Von Reagenzgläser, Erlenmeyerkolben, Bunsenbrennern, kleine Plastiktütchen und ein Schweißgerät, wie man es in manchen Haushalten findet.
Anerkennend pfeift er durch die Zähne, aber die Staubschicht verrät ihm, dass in dem Labor wohl länger nichts mehr zusammengemischt wurde. Was auch gut so ist, es werden seiner Ansicht nach viel zu viele Drogen vertickt.
Kurz überlegt er, wie er das Haus in Schutt und Asche legen kann um eine unter Umständen doch noch vorgesehene Nutzung zu verhindern. Er sucht nach einigen Chemikalien die er dazu verwenden kann und wird fündig.
Rasch hat er einige der Chemikalien so zusammengemischt, dass sie, wenn sie eine bestimmte Temperatur erreicht haben, verpuffen und einen Brand auslösen. So bleibt ihm noch genügend Zeit abzuhauen. Er atmet erleichtert auf, die Bunsenbrenner funktionieren noch und rasch hat er sein Vorhaben beendet. Ein letzter prüfender Blick und er demat. sich aus dem Haus und nimmt in sicherer Entfernung wieder Gestalt an. Aus dem Schatten heraus in dem er sich befindet, wartet er ab, ob sein Plan funktioniert.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   So Apr 01, 2012 6:23 pm

Er braucht nicht lange zu warten und er sieht die ersten Flammen, die sich durch das Haus züngeln und ein leichtes diabolisches Grinsen legt sich wieder auf seine Lippen. Das einzige, was er bedauert, ist die Tatsache, dass er nicht noch mehr Informationen aus dem Kopf des Lessers herausholen konnte.
Aber noch ist die Nacht ja nicht vorbei und er hat die leise Hoffnung, dass sein Jagdglück ihn noch nicht verlässt. Mal sehen, ob er noch weitere Stinkmorcheln auftreiben kann, die vielleicht etwas gesprächiger sind.
Sollten die Infos heiß sein und für ihn alleine nicht zu bewerkstelligen, dann hat er schon eine Idee, wie er es anstellen kann, dass den Lessern trotzdem der Garaus gemacht werden kann. Mal abwarten, ob sein Vorhaben funktioniert. Er tritt aus dem Schatten des Hauses heraus und geht weiter durch die Straßen, dabei sieht er sich immer wieder um und saugt förmlich den Geruch der Stadt in seine Lungen, in der Hoffnung, den typisch süßlichen Gestank der Lesser in die Nase zu bekommen. Aus der Ferne hört er bereits die Sirenen der Feuerwehr und der Polizei.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 02, 2012 12:34 am

Enttäuscht steigt sie aus dem Bus, der sie vom Flughafen außerhalb Caldwells wieder zurück in die Stadt bringt. Na toll! So hat sie sich ihren Ausflug nicht vorgestellt. Dabei hatte ihr die Frau im Reisebüro hoch und heilig versichert, das Wetter wäre kein Problem für den Flug zu den Niagarafällen. Und es wäre ein absolut traumhaftes Erlebnis, dort den Jahreswechsel zu verbringen. Zweifellos wäre es das, wenn man denn rechtzeitig dort ankäme.

Sie versucht, ihre sarkastischen Gedanken zu verdrängen und sich lieber auf die jetzige Situation zu konzentrieren. Zurück nach New York an den fast leeren Campus der Stony Brook University ist keine Option. Erstens hat sie genug von langen, unbequemen Busfahrten und zweitens ist es schon mitten in der Nacht. Dort wartet eh niemand auf sie. ... oder fast niemand, wie sie sich selbst mit einem missmutigen Stirnrunzeln korrigieren muss. Und noch gibt es eine Chance, die Niagarafälle vor Jahresende zu erreichen. Also auf zu einem Motel. Irgendeine Unterkunft wird es in dieser kleinen Stadt sicher geben. Ein wenig müde und frustriert macht sie sich auf den Weg.

Zum Glück ist sie nicht mit einem sperrigen Koffer sondern einem praktischen Rucksack unterwegs. Warme und bequeme Kleidung trägt sie auch. Jetzt noch ein ordentlicher Kaffee und die Welt würde doch gleich viel freundlicher aussehen. Aber das ist Luxus, ruft sie sich zur Ordnung. Vorrangig ist die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Aber man kann dabei ja die Augen offen halten, vielleicht läuft ihr ja ein Lokal über den Weg, in welchem man ein Herz für Koffeinjunkies wie sie hat. Schließlich ist das hier ja das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nun huscht doch ein winziges Lächeln über ihr Gesicht.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Mo Apr 02, 2012 8:54 pm

Den Kragen seiner Jacke hat er hochgeschlagen und der eisige Wind pfeift ihm um die Ohren und seine Hände finden ihren Platz in seiner Jackentasche.
Wird Zeit, dass es bald wärmer wird, geht es ihm unweigerlich durch den Kopf und er schottet sich ab gegen die Gedanken derjenigen, die an ihm vorbeilaufen.
Er vermeidet es so gut es geht, in die Köpfe der anderen zu sehen, es sei denn, er ist darauf erpicht Informationen zu erhalten bei denen es darum geht, den Feinden seines Volkes so viel Schaden wie möglich zu zufügen.
Sein Weg führt ihn automatisch in Richtung Starbucks, er braucht einen Kaffee und vielleicht noch den ein oder anderen Muffin.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Di Apr 03, 2012 10:11 pm

Ohne groß auf die Geschäfte und Häuser zu achten, grübelt sie über einen Plan B nach, falls das Wetter morgen doch nicht besser wird. Zwischendurch fragt sie noch einmal einen Passanten nach dem Motel und ist erleichtert, dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet.

Hoffentlich habe ich morgen mehr Glück mit dem Flieger. Hier möchte ich nicht festhängen, schon gar nicht über Silvester!

Ob es an der Dunkelheit oder an der ungemütlichen Kälte liegt, dieser Ort kommt ihr jedenfalls nicht besonders einladend vor. Sie ist froh, wenn sie morgen weiterfahren kann. Endlich kann sie das Schild mit dem Namen des Motels erkennen. Langsam ist sie wirklich müde und erschöpft und sehnt sich nur noch nach Wärme, Ruhe und einem Bett.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 6:12 pm

Aufgelöst und vorallen Dingen traurig, verlasse ich das Krankenhaus und mache mich auf den Weg nach...keine Ahnung.
Ich kann ja nirgends hin, wie mir fluchend einfällt. Und meine Sachen sind immer noch in Pathos' Wohnung, die Mica mit Sicherheit verschlossen hat. Und zu der ich ohnehin niemals finden würde.
Sofort bleibe ich stehen.
Mist, ich habe meinen Orientierungssinn komplett vergessen, der eben gar nicht vorhanden ist.
Ganz große Klasse...kann der Tag noch beschissener werden?
Du wirst dich doch jetzt nicht gehen lassen? Du hast doch immer alles geschafft!
Kurz bin ich geneigt, zurück zu gehen, aber nein. Pathos hat ziemlich deutlich gesagt, dass er mich in seinem Leben nicht will.
Irgendwie kann ich es ogar verstehen. Ich bin nicht gerade einfach, sehr impulsiv und handle oft ohne Nachzudenken. Mit mir kann man doch gar nicht auskommen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 6:44 pm

Ich hatte keine Ahnung ob der Kleine noch bei mir in der Wohnung war und ehrlich gesagt war es mir auch egal. Ich knöpfte meinen Mantel zu und stellte den Kragen auf. Es war immer noch ziemlich frisch draußen. Meine Hände steckte ich tief in die Taschen meine Jacke und schlürfte über den Gehweg. Ich würde erst einmal etwas Essen und mich dann in Richtung Büro machen. Die blonde Frau vor mir bemerkte ich erst, als ich ihr in die Hacken getreten war und sie fast umwarf. "Tut mir Leid" sagte ich schnell zu ihr und blickte sie an. "Ich war in Gedanken versunken" mein ich zu ihr und seufzt innerlich auf.
"Ich sollte wirklich die Augen öffnen wenn ich laufe" dachte ich mir und sah die Blondine entschuldigen an.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 6:57 pm

Gerade als ich am Überlegen bin, welche Richtung ich jetzt einschlagen soll, als ich von hinten fast umgerannt werde. Gerade will ich mich aufgebracht umdrehen, als der Kerl sich auch schon entschuldigt.
"Macht nichts..ist ja nichts passiert", winke ich also ab und mustere ihn einen Moment lang, "man sollte das Tragen von Glocken einführen. Dann passiert sowas nicht."
Was für ein schlechter Witz.
"Sorry...", murmle ich und wende mich ab, um meinen Weg wieder aufzunehmen.
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BeitragThema: Re: Straßen der Stadt   Do Apr 05, 2012 7:22 pm

Ich blinzelte mehrmals und sah sie verwirrt an, als ich dann etwas lächelte und nickte "Ja das wäre heute wirklich besser für mich" meinte ich locker zu ihr. "Hey so schlecht war der Witz doch gar nicht" sagte ich schnell und biss mir auf die Lippe. "Ähm kann ich sie zu einem Kaffee einladen, so als Entschuldigung das ich sie fast über den Haufen gerannt habe" fragte ich sie schnell und sah sie an.
Was war heute nur los, erst der Kleine und jetzt sie
"Also ich will nicht aufdringlich sein, sie haben sicher noch etwas vor" fügte ich eilig hinzu und seufzt innerlich auf. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Zeit, aber ich wusste auch nicht warum ich die Fremde einlud.
"Ich wollte eh gerade ins Kaffee um etwas zu Frühstücken und etwas zu entspannen. Sie sehen auch ziemlich gestresst aus" mein ich ernst zu ihr und sah sie mit festem Blick an.
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