Unleashed Beasts


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 Verwinkelte Straßen

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Payne
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BeitragThema: Verwinkelte Straßen   So Feb 05, 2012 7:47 pm

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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Do Feb 16, 2012 2:10 pm

Noch immer leicht verstimmt, dass mein Training heute ins Wasser gefallen ist gehe ich durch die verwinkelten Straßen.
Meine Gedanken schweifen in meine Vergangenheit ab, die wohl nie ruhen wird, so dass mir die drei Gestalten die mir folgen etwas zu spät und da nur am bestialischen Geruch nach Talkum auffallen.
Lesser…, geht es mir durch den Kopf.
Während ich meine Fluchtreflexe unter Kontrolle halte gehe ich meine Möglichkeiten durch. Bei drei Lessern scheint aber für mich die Flucht am besten zu sein.
Unauffällig beschleunige ich meine Schritte und bereue es bereits mich für diese Abkürzung entschieden zu haben und sage mir im Kopf immer wieder vor, dass ich mich verteidigen kann, wenn es hart auf hart kommt.

Einer Eingebung folgend biege ich plötzlich nach rechts ab und beginne sofort zu rennen.
Die Schritte hinter mir werden auch schneller und ich kann die Drei immer besser riechen, was bedeutet, dass sie mich einholen werden.
So hole ich alles aus mir heraus, was meine Beine zu geben haben und biege wie ein flüchtendes Kaninchen immer wieder Abrupt in kleine Gassen ab.

Mit einer schnellen Bewegung täusche ich ein nach rechts Abbiegen vor und laufe in die Gasse links von mir. Mir wird erst zu spät bewusst, dass ich mich für die falsche Richtung entschieden habe als vor mir eine hohe Wand auftaucht.
Schlitternd komme ich ein paar Meter vor der Wand zum Stehen lasse meine Sporttasche fallen, angle aus meinen Stiefel während ich mich umdrehe meinen Dolch und berechne meine Chancen hier wieder lebend rauszukommen. Sie sind zwar in diesem Moment nicht als hoch einzuschätzen, aber ich hänge an meinem Leben und ich habe auch damals als ich noch schwächer war die Flucht geschafft, also nehme ich mir vor nicht hier und jetzt zu sterben.

Kampfbereit stelle ich mich den drei Gestalten, deren Geruch mir einen heftigen Würge reiz beschert.

„Sieh mal an was haben wir denn da, eine Vampirin und das ganz alleine.“, stellt einer der Lesser mit unangenehm schnarrender Stimme fest, die meine Nackenhaare zu Berge stehen lässt.
„Der Chef wird sehr zufrieden mit uns sein, wenn wir sie ihm lebend bringen!“ , fistelt ein anderer und mir wird übel bei dem Gedanken wieder eingesperrt zu werden, die Qualen die mir bevorstehen blende ich geflissentlich aus.

Wachsam sehe ich von einem zum anderen und bleibe in meiner Abwehrhaltung in höchster Alarmbereitschaft.

„Hey, Vampierbrut! Wenn du dich nicht zu viel wehrst, werden wir dir nur ein klein wenig Schmerzen zufügen!“, richtet einer der Lesser das Wort an mich und bewegt sich auf mich zu.

„Wers glaubt wird seelig!“, schnaube ich, „Nur über meine Leiche lasse ich mich von euch Kidnappen!“ setze ich nach und widerstehe dem Drang einen Schritt nach Hinten zu machen.

Gekonnt wehre ich den Griff des Lessers ab, der mich zu fassen versucht wodurch ein Zweikampf entsteht.
Erleichtert stelle ich fest dass die anderen Zwei nur zusehen anstelle auch mitzumischen, anscheinend ist in dem Fall mein zartes Aussehen ein Segen anstelle eines Fluches.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Fr Feb 17, 2012 3:17 pm

Nachdem ich das Anwesen fluchtartig verlassen habe und eigentlich regelrecht durch die Straßen der Stadt renne um mich irgendwie... nun wohl sowas wie abreagieren bleibe ich schließlich leicht außer Atem stehen, als ich das Gefühl habe nun wirklich mehr als genug Abstand zu Blay gebracht zu haben.

Ich schließe die Augen und lehne mich an die Hauswand um mich etwas zu beruhigen, als schließlich eine leichte Briese Lesser meine Nase kitzelt. Ohhh jaaa - perfektes Timing stelle ich fest und sehe mich schon mehr als Kampfbereit um als eine Frau um die Ecke rennt und drei Lesser hinterher.

Sofort folge ich den drei Lessern bis in eine Gasse wo der Weg irgendwann an einer Mauer endet. Ich sehe wie die Frau in Kampfstellung geht und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das ich sie schonmal gesehen habe. Diese Gedanken schiebe ich allerdings von mir und ich wideme mich lieber den Lessern.

"hey... mit der Frau könnt ihr doch eh nichts anfangen. Kriegt doch eh keinen mehr hoch", kommentiere ich noch um deren Aufmerksamkeit zu bekommen und mir bereits den ersten zu schnappen um meinen ... Frust? - ja doch irgendwo Frust - abzubauen. Es dauert nciht lange bis alle drei Lesser komplett Geschichte sind und ich ihnen einen Dolch in das Herz ramme damit sie sich mit ihrem Lichblitz verzeihen.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Fr Feb 17, 2012 4:13 pm

Überrascht über die fremde Stimme die plötzlich ertönt, sehe ich auf und erblicke hinter den Lessern den massigen Körper eines Vampirs.
Selbst der Lesser an mich Hand anlegen wollte lässt von mir ab. Gebannt und nicht fähig meine Kampfhaltung aufzugeben, sehe ich ihm zu wie er binnen Minuten mit den Lessern kurzen Prozess macht.

Irgendwo habe ich den Krieger schon einmal gesehen, geht es mir durch den Kopf als er den letzten der widerwärtigen Scheintoten zu seinem Schöpfer schickt.

Vosichtig lasse ich die Luft aus meinen Lungen entweichen die ich unwissentlich angehalten habe, lasse meinen Dolch sinken und nehme eine normale Körperhaltung ein.

"Habt Dank Krieger." richte ich meine Worte an den Krieger und sehe ihn dankbar an.

Wenn er nicht aufgetaucht wäre, hätte ich das hier vielleicht nicht überlebt.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Sa Feb 18, 2012 11:31 am

Für meinen Geschmack, sind die Lesser viel zu schnell ausgegangen. Das hat nicht einmal gereicht um das was in mir brodelt - diese Erregung für Blay - auch nur Ansatzweise zu stillen. Aber immerhin hat sich mein Kumpel wieder beruhigt. Die Hose bietet deutlich mehr Platz als vorher. Die Stimme der Frau reisst mich nun schließlich aus den Gedanken. Erst jetzt bemerke ich das sie einen Dolch in der Hand hat und wohl ernsthaft wenigstens den Versuch unternehmen wollte, sich zu verteidigen.

Ich nicke nur als sie mir dankt. "Keine Ursache", meine ich und mustere sie nun genau. Ich habe immernoch das Gefühl das ich sie irgenwo schonmal gesehen habe und bin mir auch ganz sicher das es nicht im Zero gewesen ist. Aber wo sonst sollte ich sie dann schonmal gesehen haben? Dann fällt mir eine Möglichkeit ein.

"Wohnst du nicht im Refugium?", frage ich nun direkt. Wenn ja dann müsste doch eigentlich gerade sie am Besten wissen wie gefährlich es für eine Frau so alleine auf den Straßen ist. "Etwas gewagt alleine hier herumzulaufen, oder?"
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Sa Feb 18, 2012 2:14 pm

Eingentlich habe ich keine Antwort erwartet und als er mich mustert, tue ich es ihm gleich.
Irgendwoher kenne ich den Krieger, denke ich mir und gehe die Möglichkeiten durch wo das denn gewesen sein könnte. Schnell bin ich mit den Orten durch an denen ich ihn mal gesehen haben könnte doch keine würde dazu passen und er ist vom Aussehen her sicher keiner an den man sich nicht erinnert.
Ich will ihn schon fragen, ob ich ihn irgendwoher kennen sollte doch er kommt mir zuvor.

"Ja ich lebe im Refugium.", antworte ich ihm und versuche mich wirklich zu erinnern wann ich ihn gesehen habe aber Fehlanzeige.
Unwillig runzle ich die Stirn, als er mir in Frageform meine Leichtsinnigkeit vorwirft.

"Ja...danke, das weiß ich jetzt auch. Diese Abkürzung zu nehmen war eine dumme Idee." gebe ich zu, stecke meinen Dolch in meinen Stiefel und schnappe mir meine Sporttasche. Gefährlicher als bei meinem damaligen Hellren lebe ich nun auch wieder nicht. Gut ich hätte das hier wohl nicht überlebt aber ich kann doch nicht, nur weil es gefährlich werden könnte auf meinem Zimmer hocken und Angst schieben.

"Eigentlich wollte ich nur wieder zurück ins Refugium, da mein jiu Jitsu -Kurs ausgefallen ist. Und ich habe nur mich selbst der auf mich aufpasst." Ich verfluche meine nun eher kleinlaute Stimme während ich das sage und versuche mich zu verteidigen, weswegen ich alleine unterwegs war.

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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Sa Feb 18, 2012 8:04 pm

Eine meiner Augenbrauen hebt sich, als sie meint ihr Jiu-Jitsu Kurs wäre ausgefallen. Eine Frau die trainiert? Okay ich muss wohl einsehen dass dies ja solangsam häufiger vorkommt und nickte nur. "Okay.. das du dich verteidigen kanst bezweifele ich ja mal gar nicht und es ist deine Sache wann du wo und mit wem raus gehst aber.. gefährlich war das gerade trotzdem", meine ich nur nochmal ehe ich seufze.

Verflixt - das passt mir gerade gar nicht. Eigentlich will ich doch nur ins verdammte Zero, mir irgendeine suchen - meinen Frust abbauen und dann wieder gehen um ohne an Blay zu denken - was wahrscheinlich sowieso nicht funktionieren wird - einzuschlafen.

Doch mein Pflichtgefühl sagt mir auch diese Frau zu begleiten. Zumal sie eben zum Refugium gehört. "Okay.. dann hast du jetzt eine Begleitung", meine ich schließlich, da ich sie nun wirklich nicht alleine lassen kann. Man würde mir was erzählen wenn ich sie nun wieder alleine gehen lasse und ihr dann doch noch was passiert.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   So Feb 19, 2012 12:15 pm

Als sich eine seiner Augenbrauen hebt, stähle ich mich innerlich schon gegen ein Donnerwetter seinerseits und sehe ihn erstaunt an als er mich nur in Kenntnis setzt, dass das hier gefährlich war.
Ich sehe ihm an dass ihm diese Situation nicht unbedingt recht ist und dass er anscheinend etwas anderes vorgehabt hat.
Weswegen er mich noch mehr überrascht als er meint ich hätte nun einen Begleiter.

„Das wird mir nicht wieder passieren, das verspreche ich dir Krieger.“, sage ich beschwichtigend zu ihm und kann nicht anders als im Grunde genommen ihm gegenüber ein wenig Dankbarkeit zu zeigen.

„Vielen Dank Krieger.“, sage ich höflich zu ihm, werfe mir meine Sporttasche über die Schulter und mache Anstalten aufzubrechen. Ich halte aber plötzlich inne, meiner Unhöflichkeit mich nicht ihm gegenüber vorgestellt zu haben überdeutlich bewußt. Immerhin sollte er meiner Meinung nach wissen, wen er nun begleitet, somit wende ich mich seiner massigen Gestalt nochmals zu.

„Mein Name ist übrigens Sehduction. Ich denke, dass du wissen solltest wen du begleitest Krieger“, stelle ich mich kurzerhand mit einem höflichen Lächeln vor und begründe meine Vorstellung sogleich. Da ich ihn nicht weiter aufhalten möchte bewege ich mich mit meiner Sporttasche bewaffnet dem Ausgang der Gasse zu und schlage den Weg Richtung Hauptstraße ein.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Mo Feb 20, 2012 7:19 am

"Nun das hoffe ich", meine ich zu ihr als sie meint das es ihr nicht wieder passieren würde. Denn beim nächsten mal wird wahrscheinlich niemand in der Nähe sein der ihr wieder helfen kann. So viele glücklcihe Zufälle giebt es in dieser Welt dann leider nicht.

"Nichts zu danken. Ist mein Job", erkläre ich knapp als sie sich bei mir bedankt, denn mit dankbarkeit kann ich irgendwo nicht wirklich umgehen, besonderst da ich sie meiner Ansicht nach gar nciht verdient habe. Schließlich ist es wirklich meine Bestimmung, dadurch das ich bei der Bruderschaf bin, Lesser zu metzeln und Zivilisten zu helfen. Und wenn es um Frauen aus dem Refugium geht wohl noch ein wenig mehr.

Als sie sich vorstell nicke ich nur. Eigentlich ist es mir egal wen ich begleite. Andererseits meinte es die Frau auch nur freundlich und ich benehme mich gerade schon wieder wie ein Arsch. Wie immer. Erneut kommt mir Blay in den sinn. Und wie arschig ich mich ihm gegenüber verhalte. irgendwo tut mir der Gedanke weh, denn ich will ihn doch eigentlich gar nicht verletzen. Aber irgendwie kann ich wohl nicht anderst. Ich bin eben einfach wirkllich ein Arsch. "Ich bin Qhuinn", stelle ich mich nun schließlich auch bei der Frau vor, schließlich will sie wohl auch wissen mti wem sie es zu tun hat. "Soll ich dir die Tasche abnehmen?", frage ich sie, während wir die Gasse verlassen.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Mo März 26, 2012 3:30 am

Die Leute, die die Drogen verticken sind schnell gefunden und dank meines ach so tollen Kollegen Charlie ergreift einer die Flucht. Naja gut für mich.
"Ich mach das schon", sage ich meinem Kollegen, trete die Kippe aus und hefte mich dann an die Fersen des Entflohenen.
Der Idiot flüchtet in eine Sackgasse und schnell habe ich ihn erreicht, packe ihn am Kragen und verpasse ihm einen so gewaltigen Fausthieb, dass seine Nase bricht.
"Du verdammter Wichser wirst keine Drogen mehr an unschuldige Kids verticken", knurre ich wütend, der Symphath in mir tut sich gütlich an der Panik des Dealers und ich hole zu einem weiteren Schlag aus. Plötzlich geht alles ganz schnell, ich höre nur einen ohrenbetäubenden Knall und spüre einen Moment später ein heißes Brennen in meiner Brust.
Ich blicke an mir herunter und das weiße Hemd färbt sich bereits rot.
"Oh, scheiße", bringe ich überrascht hervor, ehe die Beine unter meinem Körper wegknicken und ich das Bewusstsein verliere.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   Mi Apr 11, 2012 2:48 pm

Die Stadt ist noch immer weihnachtlich geschmückt, was es nicht gerade leichter macht, als ich so durch die Gassen laufe. Ich fühle mich nur noch einsamer, noch leerer. Ja okay, es war vielleicht nicht richtig, einfach zu gehen und vielleicht auch nicht fair, aber ich habe in dem Moment keine andere Lösung gesehen, hatte einfach nur weg gewollt. Und... ja, es tut weh. Es tut weh zu wissen, dass er wirklich andere gehabt hatte. Dass dabei eine Tochter entstanden war. Und ich habe nun mal nicht das Gefühl, dass ich da gerade dazu gehöre. Und deswegen habe ich auch den Anhänger abgerissen. Weil ich nicht das Gefühl habe, dass dessen Bedeutung stimmte...

Die Lesser bemerke ich erst, als sie vor mir stehen. Nicht mal der Talkumgeruch war mir aufgefallen. Drei Stück. Wenigstens alle noch recht unerfahren, recht neu dabei. Allerdings bin ich nicht darauf vorbereitet gewesen, war unaufmerksam, als ich tief in meinen Gedanken versunken gewesen bin, tief in meinen Schmerzen.

Mein erster Griff geht nicht zu meinen Waffen sondern zu meiner Brust, die sich plötzlich viel zu leer anfühlte ohne den Anhänger. Qhuinn war nicht bei mir... Dann jedoch erinnere ich mich daran, dass ich kämpfen sollte, ziehe meinen Dolch und gehe zum Angriff über.
Das Einzige, was auf meiner Seite stand, war Wut. Mein Körper war nicht sonderlich fit. Ich war müde, aufgewühlt. Den ersten Lesser kann ich jedoch recht schnell ausschalten und sogar zu seinem Schöpfer zurückschicken, den zweiten mit einem Schlag zu Boden befödern. Der dritte jedoch erwischt mich mit seinem Messer zunächst an der Seite, in einem zweiten Stich am Bauch. Beides nehme ich eher am Rand war, spüre zwar den Schmerz, kann aber die Ursache von diesem nicht so recht ausmachen. Zumal er sich mit dem Schmerz in meinem Inneren vermischt.
Und so kämpfe ich weiter, werde zwar immer müder, aber kann schließlich auch den dritten Lesser erledigen.

Meine Hand legt sich an meinen Bauch, aber ich glaube noch immer, dass es nur ein kleiner Stich ist. Ich will nur noch ins Anwesen zurück und schlafen, dann würde alles wieder besser sein. Das mit Qhuinn würde besser werden, würde nicht mehr so weh tun und auch die Verletzung würde nicht mehr weh tun. Mit diesen Gedanken schleppe ich mich weiter durch die Stadt.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   So Dez 15, 2013 1:41 pm

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Als ich in den verwinkelten Straßen wieder Gestalt annehme, ziehe ich beinahe begierig die Nachtluft in meine Lungen ein. Hier riecht's wenigstens nicht nach ihm. Mein Gott, ich führe mich auf wie ein Teenagermädchen und schimpfe mich einen Vollidioten. Ich habe doch schon vorher gewusst, dass es nicht gut gehen wird.
Durch den roten Schleier meiner Sicht nehme ich ein paar Gestalten am Rande wahr, die sich flüsternd unterhalten. Meine Ohren sind fein genug um zu hören, dass sie sich um ein Mädchen streiten. Verächtlich wende ich den Blick ab, für einen Moment. Dann weht mir eine Welle von ärgerlichen Gefühlen entgegen und das fordert meine Symphathenseite dazu auf, noch mehr Unmut zu streuen. Leise wie ein Schatten nähere ich mich den beiden Hampelmännern und im Schutz der Mülltonnen lasse ich meinen Fähigkeiten freien Lauf, quäle die beiden Typen psychisch so lange, bis sie einfach zusammenklappen. Was mir ein sehr gutes Gefühl gibt.
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BeitragThema: Re: Verwinkelte Straßen   So Dez 15, 2013 9:41 pm

Schwer atmend wende ich mich von den beiden Typen ab, die vor Schmerz die Besinnung verloren haben und jetzt den Straßenboden dekorieren. Ein Teil von mir ist zutiefst befriedigt und regelrecht euphorisch von dem Anblick und dem Wissen, dass ich derjenige war, der ihnen das angetan hat. Und der andere Teil..nun, der ist angewidert. Und das ist noch die Untertreibung des Jahrhunderts. Ich habe sehr damit zu kämpfen, wieder die Oberhand über meine Symphathenseite zu gewinnen, denn eigentlich will ich diesen Schmerz nicht wieder fühlen. Doch andere fast umzubringen ist auch keine Lösung und auch keine Linderung, im Gegenteil. Ich fühle mich dadurch noch schlechter und unumstößlich daran erinnert, wie ich Robin verletzt habe.
Sobald ich mich wieder einigermaßen im Griff habe, wende ich mich ab und ziehe meine Zigaretten aus der Jackentasche, von welchen ich mir gleich auch eine anzünde. Beruhigt die Nerven. Nachdenklich sehe ich mein Todesurteil an - ob Vampir oder nicht, früher oder später bringen diese Dinger mich sicher ins Grab - und überlege. Schließlich schalte ich mein Arbeitshandy wieder an und verkrümle mich erstmal in die Kneipe.

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