Unleashed Beasts


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 Eingang und Empfang

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BeitragThema: Eingang und Empfang   Mi Feb 29, 2012 11:53 am

das Eingangsposting lautete :

Als ich am Commodore ankomme, werde ich mir unsicher. Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war und ich bin mir nicht sicher, ob Konstantin das gemerkt hat.
Klar, teilweise nehme ich immer noch alles auf die leichte Schulter, aber ich will auch wirklich etwas aus meinem Leben machen.
Und ob K da wirklich der richtige dafür ist...er würde es vermutlich nicht verstehen.
Andererseits würde ich irgendwann sowieso hier landen, denn schließlich hab ich all die Jahre lang nur an ihn gedacht...nur ihn geliebt.
Ich atme noch einmal durch und dematerialisiere nach oben.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 13, 2012 2:11 am

Wieder platzt der Kleine fast vor Begeisterung und wie es aussieht kann er es kaum erwarte, einzusteigen. Da kommt mir eine ganz bestimmte Idee fürs Bett- Ich hab doch mal eins in Rennautoform gesehen..vielleicht würde ihm sowas ja gefallen.
Pathos Grummeln entgeht mir natürlich nicht und grinsend küsse ich ihn kurz: "Was heißt hier Proll? Ich habe monatelang gehungert um mir den Wagen leisten zu können..man gönnt sich ja sont nichts..und ja, ich geb zu..ich steh nunmal auf Geschwindigkeit."

Da kommt Robin schon wieder zurück und fängt nun an, an Pathos herumzuzerren und lässt ihm gar keine andere Wahl.
"Tja..damit musst du leben...du wirst nach hinten verbannt", lache ich leise auf und schließe den Wagen auf, wo ich dann auch gleich auf die Fahrerseite einsteige.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 13, 2012 2:25 am

Als der Wagen aufgeht öffne ich gleich die Türe - wobei Pathi mir aber ein wenig hilft und rutsche auf den Kindersitz ehe ich Pathi dann auffordernd ansehe denn anschnallen kann ich mich noch nicht wirklich selbst. Also ich könnte ja schon aber irgendwie finde ich den Gedanken gerade toll wenn er es macht. Und irgendwie habe ich auch das GEfühl das ihm das gut tut. Das spühre ich. Das kann ich wegen Papa das ist mir auch bewusst. Nur sage ich es niemandenm. Schon gar nicht Mama. Denn sie mag Papa genau deshalb nicht.

Schließlich beugt Pathos sich ins Auto um mich anzuschnallen was mich grinsen lässt und nachdem er die Autotüre zugemacht hat um auf der anderen Seite einzusteigen sehe ich mich im inneren des Wagens rum und lasse hibbelig die Füße vor und zurück baumeln, kaum erwarten könnend das es endlich los geht.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 13, 2012 2:28 am

"Das ist jetzt aber wirklich typisch Cop", mus sich ihm dann schon sagen als Mic meint er würde auf Geschwindigkeit stehen. Schließlich erwiedre ich seinen Kuss und lächele wieder ehe ich dann Robin dabei helfe die Türe aufzumachen. Als er mich dann so erwartungsvoll ansieht weiss ich im ersten Moment gar nicht was er nun hat und von mir will. Nach eineer Weile - in der die zahnräder in meinem Kopf wirklich gerattert haben - weiss ich es dann aber.

Ich schnalle ihn an und gehe dann ums Auto herum um auf der anderen seite hinten einzusteigen und mich somit neben Robin zu setzen und mich selbst anzuschnalle. Es ist total ungewohnt hinten zu sitzen für mich. Zumal ich ja meistens selbst fahre. Wobei es eigentlich auch gut ist. Ich bin nämlich ein ziemlich schrecklicher Beifaher weil ich einfach nie die Klappe halten kann. Mal sehen ob es dann auf dem Rücksitz besser wird.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 13, 2012 2:47 am

Ich lache auf bei Pathos Worten und sehe ihn amüsiert an: "Den Drang hatte ich aber schon auf der Highschool..illegale Rennen und so."
Als ich dann im Rückspiegel beobachten kann, wie Pathos Robin anschnallt...ich weiß auch nicht, irgendwie geht mir da das Herz auf.
Klingt total schwul, aber so ist es nunmal.

Ich warte noch ab, bis auch Pathos sich angeschnallt hat- ich habe mich selbstständlich auch angeschnallt- dann lasse ich den Motor meines Babys schnurren und fahre aus der Tiefgarage.
"Robin? Hast du eigentlich schon was gegessen? Oder sollen wir zuerst was essen gehen? Und was ist mit dir, pathos?", frage ich auch direkt los, denn mit leerem Magen lässt sichs schwer shoppen gehen. Gott, wie erbärmlich das nun wieder klingt..
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 13, 2012 2:52 am

Freudig hüpfe ich kurz in dem Sitz auf als der Motor endlich startet und Papa dann losfährt. Auch wenn es nicht schnell ist ist das Gefühl jetzt in diesem Wagen zu fahren einfach toll und ich schaue interessiert aus dem Fenster, während ich es einfach schön finde das Pathi neben mir sitzt und das auch meinen papa zu freuen scheint. Jedenfalls fühlt er sich sehr positiv an wenn ich nach ihm fühle. So ganz kurz.

Als Papa mich dann nach essen fragt sehe ich zu ihm nach vorne auch wenn ich nicht viel von ihm sehen kann. "Nein ich habe noch ncihts gegessen", antowrte ich wahrheitsgewes denn ich weiss das Lügen bei ihm nichts bringt. Auch wenn ich gerne lieber gleich sofort einkaufen gehen würde und das kaum mehr erwarten kann. Schließlich sehe ich Pathos an als Papa auch ihn nach essen fragt.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 13, 2012 2:56 am

Etwas ungläubig sehe ich Mic an als er von illegalen Autorennen spricht. Doch ja ich muss zugeben es passt zu ihm. Es passt zu ihm sogar zu gut als mir lieb ist. "Hmm.. das solltest du aber nicht mehr machen", meine ich streng und wieder ganz der Arzt der ich bin während ich mir schon ausmale das ich irgendwann seine Knochen zusammenschrauben muss. Unschön. Also schiebe ich die Gedanken wieder weg.

Imme wieder schiele ich mal kurz zu robin herüber und finde es einfach schön wie er sich für den Wagen begeistert und neugieirig aus dem Fenster stiert. Schließlich überlege ich kurz nach Mics Frage.. versuche zu studieren ob ich schon wieder hunger habe und tatsächlich.. das Hungergefühl is twieder da. Nur schwach.. aber es ist da. ERstaunlich. "Also von mir aus können wir gern irgendwo noch vorher was essen", antworte ich deshalb. Schon alleine Weil Robin auch noch ncihts gegessen hat.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 20, 2012 8:51 pm

Da Papa nichts mehr dazu sagt muss ich wohl die Worte von Pathi akzeptieren das wir das erst kaufen wenn morgen dann mein Bett kommt und wenn ich ehrlich bin bin ich irgendwie auch froh nun wieder in das Auto gesetzt zu werden von Papa und weg von diesen blöden Gefühlen zu sein. Das aber irgendwie gar nichts geredet wird finde... fast schon untragbar und ich bin froh das ich wenigstens auch die Bilder der Vorbeiziehenden Häuser während Papa fährt auch ganz interessant finden kann.

Der brummende Motor und dieses eintönige Vorbeiziehen der Häuser macht mich allerdings auch ziemlich müde. Zumal ich gar nicht weis swie lange ich überhaupt schon wach bin denn die Zeit ist hier etwas anderst als da von wo ich mit meiner Mutter hergekommen bin und schließlich schlafe ich in meinem Sitz einfach ein.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 20, 2012 8:52 pm

Als wir im Auto angekommen sind und Mic sich schon um Robins sichere fahrt kümmert steige ich seufzend im Beifahrersitz ein und lehne meinen Kopf ein wenig an die Scheibe. Das diese kalt ist ist gerade sehr von Vorteil. Irgendwie habe ich kopfschmerzen. Erst als Mic eingestiegen ist setze ich mich wieder normal hin und sehe ihn kurz lächelnd an bevor ich dann wieder aus der Scheibe hinausstarre.

Das Geräusch der herunterfahrenden Scheibe lenkt meine Aufmerksamkeit dann aber auch wieder auf Mic und ich sehe wie er sich eine Zigarette anzündet. Ich verkneife es mir was zu sagen. Rauchen im Auto mit einem Kind finde ich an sich nicht so gut allerdings mit der offenen Scheibe geht das schon mal. Dennoch lehne ich mit einem kopfschütteln ab als er mir die Packung hinhält. Ich warte lieber bis wir zu Hause sind. Ein kurzer Blick nach hinten verrät mir das Robin pennt was mich schmunzeln lässt denn das sieht schon ulkig aus wie er im Gurt regelrecht hängt. Schließlich nehme ich Mics Hand kurz in meine, um sie eben einfach kurz zu halten.

Während ich Mics Hand nun halte denke ich nochmal über meine Begegnung nach.Und schließlich.. fällt mir Alice wieder ein. Und irgendwie.. habe ich nun Angst um sie. Es kann kein zufall sein das meine „Eltern“ auf einmal hier sind kurz nachdem sie aufgetaucht ist. Nein das ist zu viel der Zufälle. Erst als ich Mics Hand nun wieder los lasse merke ich das ich sie etwas fester gehalten habe als zuvor. Ich ziehe nun mein Handy aus der Tasche und schreibe eine SMS. Zum Glück habe ich Alice Nummer ja schon in meinem Hirn gespeichert.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 20, 2012 9:27 pm

Ich steige aus dem Wagen aus und hebe dann Robin vorsichtig aus seinem Sitz, um ihn nicht zu wecken, mit der anderen Hand nehme ich die Tüten mit dem Spielzeug und ich werfe einen etwas besorgten Blick zu Pathos.
"War das deine Mutter?", frage ich irgendwann leise, obwohl ich die Antwort schon kenne und ich glaube auch zu wissen, warum er vorhin so erstarrt war. Wenn sie hier ist, kann sein Stiefvater sicher auch nicht weit sein.
Wenn er mir das jetzt bestätigt, sehe ich schon das nächste Problem auf uns zukommen.
Die Tüte mit den Spielsachen um mein Handgelenkt gehängt, strecke ich diese nach ihm aus, damit wir zusammen hochgehen können.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Apr 20, 2012 10:18 pm

Ich steige aus als wir nun vor dem Tower ankommen und nehme Mic eine der Tüten ab ehe ich ihn dann eine Weile ausdruckslos und wie eine Statue stehen bleibend ansehe. Schließlich nicke ich. „Ja.. das war meine Mutter“, meine ich leise fast schon mit rauer Stimme da ich irgendwie nicht fähig bin ihm lauter darauf zu antworten. „Und ich glaube... vorhin in dem Möbelgeschäft.. hab ich auch ihn gesehen..“, erkläre ich.
Ich bin mir sicher das Mic weiss wen ich mit IHN meine, denn anderst kann ich ihn nicht bezeichnen.
Schließlich seufze ich tief und schüttele ein paar mal mit dem Kopf um die Bilder raus zu bekommen. Als er mir dann seine Hand hinhält nehme ich diese und drücke sie wieder fest ehe ich dann mit ihm nach oben gehe. Sieht so aus als würden wir erstmal jemanden ins Bett bringen müsssen, denn Robin schläft wie ein Stein.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Sa Dez 14, 2013 4:35 pm

Unruhig laufe ich im Eingangsbereich herum. Eigentlich war ich mit Mitica verabredet, wegen der Nährsache. Doch irgendetwas hält mich davon ab, hoch zu gehen. Als ich zu seiner Wohnung hochgeblickt habe, war sie dunkel und lediglich ein Umriss von ihm war am Fenster zu erkennen. Das kann nichts Gutes bedeuten.
Unsicher blicke ich zur Tür. Ob ich wieder verschwinden soll? Es scheint mir wahrlich keine gute Idee zu sein, nach oben zu gehen. Bestimmt hängt es damit zusammen, dass Colette Robin heute vollkommen überstürzt abgeholt hat. Da kann ich gut verstehen, dass er schlecht drauf ist. Was für ein Chaos.
Ich schreibe eine kurze SMS an Mic und verschwinde dann aus dem Tower. Er wird sich schon melden, wenn er etwas braucht.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 10:17 am

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Zum ersten Mal seit ihr hier bin - was ja erst ein paar Stunden ist - betrete ich nun das Gebäude in dem unser Appartement liegt. Ich bin schon gespannt wie die Wohnung aussieht. Wir haben sie von einem Innenarchitekten und - ausstatter einrichten lassen - unserer Sachen vom Umzugsunternehmen her bringen lassen. Damit sparten wir uns den Einrichtungsstress und.. so komme ich nun eben in eine fertige Wohnung. Das einzige was wir dann eben noch machen müssen ist unsere Sachen die hergebracht wurden noch auszupacken und einzuräumen. Aber das ist nicht so viel - nur ein paar Bücher, Ryans Musikkram.. und haufenweise Klamotten.

Da unsere Wohnung ein paar Stockwerke weit oben ist rufe ich in der Eingangshalle nun den Aufzug und betrete diesen schließlich mit meinem Pappbecher vom Starbucks in der Hand, drücke auf das Stockwerk in das ich hin muss und lehne mich, nachdem die Türen zugegangen sind, ein wenig müde mit der Seite gegen die Aufzugswand.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 11:48 am

Wofür ist man ein Vampir, wenn man sich nicht dematerialisieren kann, sobald man einen Koffer aus Stahl bei sich trägt? Das nervt. Vielleicht liegt es aber auch an meiner anderen Seite. Nachdem ich in meiner Firma die Pläne fertig gezeichnet habe und mir zur Feier des Tages - oder eher der Nacht - ein wenig Scotch gegönnt habe, mache ich mich nun auf den Weg in die Wohnung, die ich vor zweiundsiebzig Stunden erst verlassen habe. Und dieser Weg macht den Stahlkoffer mit dreifacher Verriegelung leider notwendig. Die Konkurrenz schläft nicht und es wäre nicht das erste Mal, dass man versuchen würde, mir die Pläne zu stehlen. Bei mir funktioniert das nicht..aber bei einem Mitarbeiter in der Tat. Dieses Arschloch, der uns die Pläne für die hydraulische Prothese gestohlen hat...wir haben sie zurückbekommen nach einer langen Verhandlung, aber trotzdem war das einfach Zeitverschwendung.

Schließlich trete ich an den Aufzug heran und drücke den Knopf, um ihn zu rufen. Treppen wären auch ganz hilfreich, die Warterei hier ist manchmal echt ziemlich zum Kotzen. Weitere Zeitverschwendung. Mit den Gedanken bin ich schon längst wieder dabei, die Feinheiten der Skizze auszuarbeiten und in diesen versunken, betrete ich den Fahrstuhl, als er endlich mal auftaucht, drücke den Knopf für den achten Stock und nehme keine große Notiz von meinem Umfeld.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 12:18 pm

Während ich auf den Aufzug warte und an meinem Kaffee nippe, merke ich das noch eine weitere Person auf den Knopf des Aufzugs drückt und dann ein wenig hinter mir auf diesen wartet. So wenig wie möglich nehme ich Notiz von ihm denn - meine Nachbarn oder besser gesagt die anderen Menschen die hier wohnen interessieren mich wenig. Allerdings spanne ich mich durchaus etwas an denn ich hasse es wenn andere .. hinter mir stehen. Auch wenn ich das Gefühl habe das dieser ebenso wenig Notiz von mir nimmt sondern mehr in Gedanken versunken ist.

Das ich mit ihm zusammen nun in diesem Aufzug fahre passt mir genauso wenig - aber immerhin kann ich sehen das er nur in den achten Stock muss. Also die gemeinsame fahrt auch gleich vorbei ist. Doch - laut der Anzeige zwischen dem sechsten und siebten Stockwerk - flackert plötzlich das Licht ein paar Mal und der Aufzug bleibt abrupt stehen so das ich noch mehr gegen die Wand sinke. Etwas.. gehetzt.. sehe ich mich nun kurz um.. merke das der Aufzug auch nicht mehr weiter fährt, weder die Türen aufgehen und fange nun an am Amaturenbrett den Knopf ein paar Mal hintereinander zu drücken der die Türen eigentlich öffnen sollte. Vergeblich.

Ich seufze nun tief durch und unterdrücke einen Fluch. Das musste ja jetzt sein. Direkt am ersten Tag. Und ausgerechnet wenn ich in diesem verdammten Aufzug stehe - muss dieser NATÜRLICH stecken bleiben. Kopfschüttelnd drücke ich nun ein paar Mal auf den Alarmknopf, ehe ich mich dann in eine der Ecken verdrücke um mich dort hinzusetzen und es mir halbwegs bequem zu machen denn bis jemand kommt und uns hier raus holt wird es.. dauern. Eigentlich ist der Alarmknopf ja doch irgendwie nur Attrappe.

Seelenruhig nippe ich nun an meinem Kaffee und mustere nun doch mal die Person mit der ich zusammen hier nun fest stecke etwas genauer. Er sieht aus wie ein Geschäftsmann - was der Aktenkoffer unterstreicht. Außerdem trägt er genauso einen Anzug wie ich auch - nur das ich kein Jackett dazu trage sondern nur meinen Mantel - und das seiner wesentlich teuerer ist. Und irgendwie habe ich das Gefühl das er mir ein wenig.. bekannt vor kommt. Aber mir fällt nicht wirklich ein woher und somit sehe ich nun wieder weg, starre nun ein wenig an die Decke.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 3:01 pm

Einen ungeduldigen Blick auf meine Uhr werfend, kommt es mir vor, als würde der Aufzug sich Zeit lassen mit dem Ankommen. Als ich meinen Arm wieder sinken lasse, nehme ich zum ersten Mal Notiz davon, dass ich nicht alleine bin. Und, dass meine Gesellschaft wohl auch ein Vampir ist. Scheint fast so, als wäre der Commodore eine Sammelstelle..da ich ihm (oder doch ihr?) noch nie über den Weg gelaufen bin, schätze ich mal, dass es einer der neuen Mieter sein muss, dem wohl die Sachen gehören, die der Umzugsdienst hergebracht hat. Was mir aufgefallen ist, als ich etwas aus meiner Wohnung habe holen müssen.
Viel mehr Gedanken mache ich mir darum auch nicht, da es mich nicht interessiert. Viel mehr interessiert es mich, dass ich in zehn Minuten eine Telefonkonferenz mit London, Rom und Berlin habe und dass der Fahrstuhl im Schneckentempo fährt. Und dann..auch noch stecken bleibt. Na super.

"Das ist doch jetzt nicht wirklich wahr", brumme ich genervt und verdrehe die Augen, als dieses..was auch immer..anfängt auf dem Türöffnerknopf herumzudrücken, "sparen sie sich das, wenn er stehen bleibt, bleiben die Türen aus Sicherheitsgründen geschlossen. Sie können sich die Finger wund drücken und es wird ihnen nichts bringen."
Das ist schon das zweite Mal diesen Monat. Vielleicht sollte ich mir mal selbst die Technikzentrale vorknöpfen, das kann doch echt nicht sein. Mit äußerlicher Gelassenheit lehne ich mich gegen die Wand hinter mir, doch eigentlich bin ich ungeduldig..denn ich habe ja noch genug zu tun. Wenn ich mein Werkzeug dabei hätte, könnte ich den Aufzug ganz leicht selbst wieder in Bewegung setzen, da ich das nunmal nicht mit mir rumschleppe, muss ich wohl oder übel warten..was schon mal ewig dauern könnte.

Seufzend ziehe ich mein modifiziertes Bellperre Handy aus der Tasche und wähle die Nummer meiner Sekretärin an: "Judy, verlegen sie mein Konferenzgespräch bitte auf morgen, es gibt hier ein paar Probleme. Selbe Zeit wie heute und bei der Gelegenheit binden sie gleich auch Paris mit ein. Dann spare ich mir das Extratelefonat...nein, das ist alles. Wenn das erledigt ist, können sie gehen. Danke." Für die Verhandlungen ist es nicht gerade gut, dass ich das jetzt verschieben muss, aber etwas anderes bleibt mir eben nicht übrig. Das Konferenzgespräch kann ich schlecht vom Handy aus führen. Dieses schiebe ich in meine Tasche zurück und werfe noch einen Blick zu den Knöpfen. Ach so ein Mist.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 3:26 pm

Der Kerl scheint es irgendwie eilig zu haben, was ich daraus entnehme das er ungeduldig auf seine Uhr schaut. Dafür brauche ich nichtmal meine andere Seite die es zulässt das seine Ungeduld nun auch auf mich ein wenig einströmt.. mich beinahe schon selbst ungeduldig macht. Das ist genau das was ich an dieser Seite so hasse. Anders als bei anderen Halbsymphathen - zumindest laut meiner Mutter und am Beispiel meines Bruders - verliere ich nicht so wirklich die Kontrolle über diese und tue irgendetwas.. schreckliches mit diesen Fähigkeiten. Aber dafür kann ich es kaum verhindern das andere Gefühle auf mich einprasseln und sich auf mich selbst übertragen. Und genau das macht mich nun auch noch nervöser als mich dieser Kerl dadurch das er hinter mir steht eh schon macht, als ich mit ihm eben in diesen Aufzug steige.

Wenigstens ist der Kerl jetzt genauso wenig begeistert wie ich als der Aufzug stecken bleibt. Aber während ich das schweigend mit mir ausmache - tut er seinen Unmut grummelnd kund. Mit einem Blick der einerseits genervt ist und andererseits besagt das er mir bitte etwas erzählen soll was ich noch nicht weiss sehe ich ihn nun an als er meint das ich es mir sparen könnte auf den Knöpfen herumzudrücken. Ich denke ein Versuch ist es dennoch wert gewesen. Besser als gar nichts zu tun... so wie dieser Typ der mir nun ja wohl auch die Sache mit dem Alarmknopf überlassen hat.

Ich starre immer noch auf die Decke als der Kerl plötzlich anfängt zu telefonieren. Irgendwas von Konferenz verschieben und Paris faselt. Paris.. eine schöne Stadt.. hab ich mir sagen lassen. Moment mal.. Stirn runzelnd sehe ich den Kerl nun wieder an ehe ich mein eigenes Handy aus der Tasche ziehe und auf dieses starre. Nur um das bestätigt zu bekommen was mich eben bei dem Handy von diesem Typen gewundert hat. Ich habe keinen Empfang. "Wenn du schon telefonierst... und wundersamer Weise Empfang hast... dann könntest du es auch damit nutzen die Nummer des Notdienstes anzurufen die da steht", spreche ich ihn nun an und deute auf das Amaturenbrett - wo eben die Nummer für Notfälle drauf steht. "Ich denke das geht schneller als darauf zu warten das irgendjemand den Alarm sieht", füge ich noch hinzu, und nippe dann wieder an dem Kaffee.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 3:54 pm

Ich kümmere mich nicht sonderlich darum, dass der Typ hier wohl irgendwie genervt von mir ist. Schließlich habe ich auch nicht darum gebeten, hier festzusitzen und im Gegensatz zu ihm - wie mir jedenfalls scheint - auch noch einiges mehr zu tun. Da darf ich ja wohl genervt sein.
Außerdem ist er doch selbst schuld, wenn er wie ein Idiot auf den Knöpfen herumdrückt. Ist doch kein Spielzeug. Ws ja nun auch wirklich nichts bringt. Die Typen von der Sicherheitszentrale sehen auf ihren Computern sowieso, wenn was nicht so läuft wie es soll..was nicht automatisch heißt, dass sie sich deshalb auch beeilen, das zu ändern.

Als ich gerade das Telefon zurück in die Tasche schiebe, meldet sich Rapunzel auch mal zu Wort und ich ziehe die Augenbrauen hoch bei seinen Worten.
"Das bringt genauso viel wie auf Knöpfen herumzudrücken", lasse ich ihn wissen, "man wird nur mit einer Maschine verbunden, die einem sagt, dass schon jemand unterwegs ist. Verschwendete Liebesmühe." Im nächsten Moment unterbricht mich das Handy wieder und ich blicke auf die Nummer..der Anwalt von meinem Bruder. Genervt hebe ich ab: "Sie sprechen mit der mobilen Kopie von Alasdair Neacal, hinterlassen sie eine Nachricht...dann hinterlassen sie sie dringend!" Damit würge ich es auch schon wieder ab, denn mir ist jetzt absolut nicht nach telefonieren zumute. Schon gar nicht mit dem Anwalt meines Bruders. Denn der nervt wirklich.
Schließlich rufe ich doch beim Notrufdienst an, einfach um überhaupt etwas zu tun. Wie bereits angekündigt, spreche ich nur mit der Maschine, aber wenigstens hat Rapunzel dann nichts mehr zum Rumjammern.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 4:14 pm

Ich nicke nur als der Typ mir nun erklärt dass die Notrufnummer genauso wenig etwas bringt wie die Knöpfe. Eigentlich ... hätte ich mir das wohl auch denken können. "Tut mir leid - für mich ist dass das erste Mal das ich im Aufzug feststecke", antworte ich nur und proste ihm mit meinem Kaffee zu als er mich dementsprechend auch anpampt. Ein versuch wäre es ja Wert gewesen. Besser als gar nichts zu tun aber genau dazu.. sind wir nun wohl jetzt verdammt. Naja zumindest ich - denn der Kerl kann ja immerhin telefonieren und offenbar scheint er wichtig zu sein.

Eigentlich.. hasse ich Angeber und Obermachos. Aber ich muss zugeben das seine Art den Anrufer abzuwimmeln wirklich.. nicht übel ist. Und ein bisschen muss ich in mich hinein schmunzeln bevor ich dann aber wieder drein Blicke. Alasdeir Neacal.. irgendwo hab ich diesen Namen schon mal gehört. Und schließlich fällt mir dann auch ein woher ich diesen Namen und somit auch sein Aussehen kenne. Aus dem Fernsehen. "Sieh an.. der schottische Millionärsproll. Die Welt ist klein", murmel ich nun auf gälisch vor mich hin - wohl wissend das er als Schotte diese Sprache genauso gut versteht wie ich als Ire.

Das er nun doch beim Notrufdienst anruft, obwohl doch er selbst es gewesen war der meinte das es nichts bringen würde überrascht mich - aber immerhin weiss ich nun das es stimmt was er da sagt denn die elektronische Stimme kann man selbst ohne Lautsprecher nur allzu deutlich durch den Hörer hören. Was mich nun seufzen lässt.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 5:37 pm

"Was für ein Glück für sie", entgegne ich seinen Worten, dass er zum ersten Mal in einem Aufzug stecken würde. Und das meine ich nicht einmal ganz so sarkastisch, wie es möglicherweise klingt. Mir wäre es nur mehr als recht, wenn die Typen von der Aufsicht bald mal hier antanzen würden. Jede Minute, die ich hier tatenlos verschwende, könnte ich mit Arbeit sinnvoller nutzen.
Trotzdem würge ich den Anwalt dann so schnell ab, denn das ist keine Arbeit, sondern Folter. Mit dem zu reden. Zumal ich eh schon weiß, was er eigentlich will und darüber will ich nicht reden. Ich stelle das Handy dann auf lautlos..nur um es einen Moment später wieder auf laut zu stellen, immerhin kann ja noch was wirklich Wichtiges reinkommen.

"Milliardär", stelle ich richtig, "wenn ich hier schon als Proll bezeichnet werden soll, dann wenigstens richtig." Ich gebe zu, dass er damit ja gar nicht unrecht hat. Ich bin alles andere als bescheiden, denn ich arbeite schließlich auch hart für das, was ich habe.
Erst hinterher wird mir klar, dass er das auf Gällisch gesagt hat. Und wenn schon. Spielt jetzt auch keine große Rolle.

Dass der Anruf sinnlos ist, ist nun wohl auch meinem Gegenüber klar und somit habe ich das auch erreicht. Mit einem lautlosen Seufzen lasse ich das Handy nun endgültig in meine Jackentasche zurückgleiten. Ein wahnwitziger Gedanke schleicht sich mir in den Kopf, aber wer weiß..vielleicht ist es ja gar nicht so wahnwitzig: "He, Rapunzel! Du trägst nicht zufällig eine Nagelfeile mit dir rum?"
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 5:58 pm

Ich beobachte diesen Kerl nun doch genauer. Zum einen weil ich nicht anderes zu tun habe. Zum anderen weil es doch recht faszinierend ist jemanden - den man sonst nur aus dem Fernseher kennt - gegenüberstehen zu haben und wirklich mal beobachten zu können. Was mir auffällt ist.. das er selber nicht so recht zu wissen scheint was er nun eigentlich mit sich anfangen soll. Was sich darin zeigt wie er immer wieder sein Handy aus der Tasche holt. Zugegeben - diese Unruhe macht mich fast selbst schon wahnsinnig.. aber umso mehr versuche ich nun eben selbst ruhig zu bleiben.

Entschuldigende und leicht schmunzelnd hebe ich nun die Hände als er mich auf Milliardär korrigiert. "Ja natürlich.. Milliardär", korrigiere ich mich dann auch schließlich und schüttele nur mit dem Kopf. Für mich spielt das keine wirkliche Rolle. Beide haben verdammt viel Geld. Der Milliardär halt noch etwas mehr. Letztendlich sind die meisten aber doch irgendwie gleich eingebildet.

Mit dem Kopf lehne ich mich nun etwas mehr gegen die Wände und schließe meine Augen ein weig - versuche mich etwas zu entspannen. Verwirrt sehe ich Alasdair allerdings an als er etwas sagt - frage mich ob er mit mir spricht aber - mit wem auch sonst. Bin ja nur nicht hier. "Rapunzel ist blond.. und hat noch längere Haare wie ich", gebe ich nun erstmal zurück. "Und nein- ich habe keine Feile. Aber Taschenmesser. Wieso?"
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Alasdair

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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 6:45 pm

Mir entgeht nicht, dass Rapunzel mich mustert, aber stören tut es mich nicht besonders. Immerhin bin ich es auch gewohnt. Unter anderen Umständen würde mich das wohl auch amüsieren, aber gerade nehme ich es einfach nur zur Kenntnis.
Einen Moment lang muss ich schmunzeln, als er die Korrektur fast ein wenig belustigt annimmt. Normalerweise rechnet man da schon mit einem etwas anderen Verhalten. Unwillkürlich frage ich mich, was er wohl beruflich macht. Wenn seine Klamotten nicht so von der Stange aussehen würden, hätte ich auf irgendwas mit Mode getippt bei seinem Aussehen, aber damit fällt das ja schon mal weg.
Und letztendlich ist es mir auch ziemlich egal.

Als ich ihn nun anspreche, muss ich über seine Entgegnung tatsächlich auflachen: "Das ist es, was sie daran stört? Interessant." Und wer sagt, dass es keine schwarzhaarige Rapunzel geben kann. Ach, was für ein Quatsch, worüber mache ich mir da überhaupt Gedanken?
"Klasse, das ist noch besser. Kann ich es haben? Sie kriegen es auch sicher wieder zurück. Aber ich hole uns damit hier schneller raus, als es der blöde Notrufdienst machen kann", erkläre ich ihm und sehe ihn auffordernd an.
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Seamus

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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 8:05 pm

"Seamus..", erwähne ich nun einfach knapp meinen Namen denn zum einen - kenne ich ja nun wohl seinen - und zum anderen geht es mir auf die nerven das er mich siezt. Das tue ich auch nicht und.. irgendwie fühle ich mich immer alt wenn das jemand tut. Und ich bin mir ziemlich sicher das mein Gegenüber älter ist als ich es bin. "Und wenn du mich kränken willst, musst du dir schon was besseres einfallen als das, worüber ich schon jede einzelne Gehässigkeit kenne die zur Verfügung steht", erkläre ich dann auch - mit seelenruhigem Tonfall - als er darauf anspricht ob dass das einzigste gewesen wäre was stört. Das Rapunzel eben blond ist und längere Haare hat.

Mehr als skeptisch betrachte ich Alasdair nun als er mich fragt ob er mein Taschenmesser haben könnte und uns damit hier raus bringen würde. Ich frage mich wie er das denn bitte machen soll. Sicher weiss ich irgendwo das er eine Art.. Erfinder.. ist aber.. doch nicht von Aufzügen. Trotzdem fange ich nun an seufzend in meiner Tasche zu kramen und ziehe das Taschenmesser aus diesem heraus um dann aufzustehen und es ihm zu reichen.
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Alasdair

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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 8:44 pm

"Sind wir etwa empfindlich was das Alter angeht?", frage ich amüsiert, als er mir durch das Nennen seines Namens quasi mehr oder weniger zu verstehen gibt, dass ich ihn duzen soll. Ich finde das immer so lächerlich..besonders bei Vampiren, die doch eh beinahe ewig leben. Und ich schätze ihn allerhöchstens auf fünfunddreißig ein..viel eher auf unter dreißig. Was in Vampirjahren gesehen noch fast ein Baby ist.
"Wieso glaubst du, dass ich dich kränken wollte?", erkundige ich mich mit hochgezogener Augenbraue. Denn das lag wirklich nicht in meiner Absicht. Ich mag zwar arrogant sein und manchmal auch ein Arschloch, aber Manieren habe ich meistens trotzdem.
"Ich fand das einfach nur passend", hänge ich erklärend noch an. Ganz egal, welche Haarfarbe er eben hat. Ich habe für die meisten Leute bezeichnungen, da ich mir Namen nur merken kann, wenn es mir auch was nützt.

Die Skepsis in seinem Blick lässt mich nur ungeduldiger werden. Gerade bin ich schon dran zu sagen, dass er es auch lassen kann und wir stattdessen die Zeit verschwenden können, um hier auf den Notfalldienst zu warten, da gibt er mir das Taschenmesser doch noch: "Man dankt."
Na das kann ja lustig werden. Ich entledige mich des Jacketts und streife die Ärmel meines Hemds hoch, damit diese nicht im Weg sind, ehe ich mich der Elektronik hier widme. Mit dem Taschenmesser fahre ich unter die Verdeckung der Kabel, um sie aufzubrechen. Ich lasse meinen Blick kurz über die Verkabelungen schweifen und weiß dann auch schon, was ich tun muss, um den Lift wieder in Fahrt zu bringen.
"Gleich wirds etwas ruckeln", warne ich Seamus vor, als ich auch schon zwei Kabel durchschneide, woraufhin der Lift einen Ruck von sich gibt und abwärts fährt...oder eher schnellt. Davon lasse ich mich nicht beeindrucken und verknüpfe die Kabel miteinander. Der Lift bleibt für einen Moment lang stehen und nimmt seine Fahrt nach oben wieder auf.
"Na bitte, wer sagts denn", murmle ich und klappe das Messer wieder zu.
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Seamus

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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 9:17 pm

"Nein - mir geht nur das SIE auf die nerven", antworte ich Alasdair nun - auch wenn das vielleicht etwas gelogen ist. Aber irgendwie auch wieder doch nicht denn vor dem Alter an sich habe ich kein Problem - schließlich werde ich nicht wirklich altern. Nur eben damit sich alt zu fühlen was diese dumme Anrede eben unterstützt. Aber ihm das zu erklären würde nun zu lange dauern und außerdem glaube ich auch nicht wirklich dass er es überhaupt verstehen würde. Ich zucke nur mit den Schultern, als er mich fragt warum ich glauben würde das er mich kränken wollte. Tatsächlich überrascht es mich dass dies offensichtlich nicht seine Absicht gewesen ist. "Das versuchen die meisten", sage ich nun einfach - wieder ziemlich knapp. Verstehe auch immer noch nicht warum er das denn so passend findet.

Ich beobachte nun sehr genau was dieser Mann mit meinem Messer nun eigentlich vor hat zu tun. Stelle dabei fest das er sich zumindest schon mal nicht zu fein dafür ist, sein tausend Dollar Jackett einfach mal auf den Boden zu werfen. Ich verstehe wohl nur die Hälfte von dem was er da nun herum werkelt aber so wirklich.. behagt mir die Sache nicht. "Weisst du überhaupt was du da machst?", frage ich nun etwas unsicher nach, als der Aufzug dann auch wirklich schon ruckelt und ich mich instinktiv an dem Haltegriff an der Seite fest halte.

Ich halte die Luft nun regelrecht an, als es dann plötzlich - viel zu schnell - abwärts geht und in diesem kurzen Moment schließe ich nun eigentlich schon mit meinem Leben ab. Doch dann bleibt der Aufzug abrupt wider stehen, bringt mich etwas zum stolpern so das ich nun mehr an dem Geländer hänge als wirklich stehe. Dann.. geht es wohl endlich nach oben - im normalen Tempo. Es dauert aber noch einen Moment bis ich mir erlaube wieder nach Luft zu schnappen und ich mich auch wieder richtig hinstelle.. dabei merke das meine Beine nun eindeutig zittern. Mein Gesicht ist nun wahrscheinlich kreideweiß und so ganz traue ich der Sache wohl auch noch nicht. Das tue ich eigentlich erst - als die Türen dann endlich wieder aufgehen - dummerweise natürlich im Stockwerk dieses Kerls. Aber ich werde den Teufel tun und keine Sekunde länger mehr in diesem verdammten Aufzug bleiben. Nicht nachdem dieser Typ jetzt auch noch daran rumgepfuscht hat.

So schnell wie möglich flüchte ich nun also aus diesem Ding. muss mich für einen Moment dann an der nächsten Wand abstützen denn ein wenig übel ist mir jetzt auch noch. "Das nächste Mal wenn du dich fast umbringen willst mach das ohne mich!", fahre ich diesen.. Milliardär nun an als ich meine Sprache wieder gefunden habe - funkel ihn dabei mehr als wütend an und stecke meine Hand nun aufhaltend aus um mein Taschenmesser zurück zu fordern.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 9:42 pm

"Wenn das so ist", gebe ich nur zurück. Es interessiert mich nun auch nicht weiter, da das Thema ja sowieso erledigt ist. Meine Neugier hält sich in diesem Gebiet generell in sehr eng anliegenden Grenzen und wenn jemand keine unmittelbare Bedrohung ist, muss ich auch nichts über ihn wissen. So einfach ist das.
Als Seamus mir sagt, dass die meisten es eben versuchen würden, ihn zu kränken, ziehe ich eine Augenbraue hoch: "Ich dachte, aus dem Alter ist man spätestens nach dem College raus." Und für soo jung halt eich ihn dann doch wieder nicht. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er sich mit pubertierenden Teenies umgibt.

Dann konzentriere ich mich aber auch schon auf die Technik hier und muss lachen, als Seamus fragt, ob ich überhaupt weiß, was ich tue: "Hör sich das einer an! Natürlich weiß ich, was ich tue. Ich bin ein gottverdammtes Genie." Ein bisschen mehr Vertrauen könnte der Typ schon in mich haben..wo er doch anscheinend doch weiß, wer ich denn bin. Aber scheinbar weiß er das nur flüchtig, was mir ziemlich deutlich macht, dass er nichts am Hut mit Waffen, Prothesen und anderem Technik-Kram hat.
Ein amüsiertes Grinsen umspielt meine Lippen, als ich die Reaktion von Rapunzel vernehme, als der Lift abwärts geht. Ich habe ihn doch gewarnt. Ich finde das hier eher lustig. Weil ich ja eben weiß, was ich tue und deshalb bin ich auch seelenruhig, als ich die Kabel aneinander schließe. Dabei weiß ich gar nicht so recht, ob diese Risikobereitschaft an mir oder am Alkohol liegt und es ist mir auch egal, solange ich klar denken kann.

Als der Lift dann zum Stehen kommt und Rapunzel regelrecht flüchtet, muss ich leise lachen, nehme ihn aller Ruhe mein Jackett und den Koffer vom Boden hoch und schlendere gemütlich nach draußen. Es tut mir beinahe ein wenig leid für ihn, so weiss wie er nun ist.
"Hey, ich hab dich gewarnt, dass es gleich ruckeln wird", verteidige ich mich, "ich habe die ganze Zeit gewusst, was ich tue..also nichts da mit umbringen."
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 10:09 pm

Tatsächlich muss ich nun etwas schmunzeln, denn zu glauben das man aus dem Alter jemanden wegen seines Aussehens zu kränken nach dem College raus wäre ist fast schon.. naiv. Und ich dachte schon immer ich wäre das. Andererseits ist mir wohl auch klar das ein Milliardär das nicht kennt. Bei ihm wollen sich die meisten wohl nur einschleimen um von seiner Kohle zu profitieren. Das Lästern machen sie dann lieber hinterrücks. "Nicht bei allen", antworte ich schließlich nur noch darauf, konzentriere mich dann wieder auf das was er hier eigentlich.. macht. Was auch immer das ist.

Ich kann nur den Kopf schütteln als er meint das er ein Genie wäre. Auch das ist etwas das nicht neu für mich ist denn darüber wurde ja oft berichtet. Trotzdem bin ich mir bei dieser Sache nicht so sicher wie er es ist und nachdem der Aufzug nun fast abgestürzt ist, ist das meiner Meinung nach auch berechtigt gewesen.

"Unter Ruckeln verstehe ich nicht für ein paar Sekunden abstürtzen", fahre ich ihn deshalb nun auch direkt nochmal an als er meint das er mich gewarnt hätte, ehe mir bewusst wird.. das ich gerade.. aus der Haut fahre. Er ist die erste Person die es tatsächlich zu Stande gebracht hat mich aus der Fassung zu bringen und schon alleine diese Erkenntnis sorgt dafür das ich wieder ruhiger würde.. nun sogar ein wenig schnaubend schmunzeln und den Kopf schütteln muss, darüber. "Überheblichkeit.. ist auch eine Form von Selbstmord", gebe ich ihm nun einfach zu bedenken, während ich ihm nun direkt in Augen sehe. Meine Hand lasse ich nun einfach wieder sinken, als ich merke das er mir gerade im Moment das Messer wohl doch nicht zurückgeben will.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 10:35 pm

Auf seine Aussage, dass nicht alle da raus wachsen würden, nicke ich nur kurz. Schein wohl nicht so zu sein. Ich beschäftige mich wohl doch etwas zu wenig damit. Geld an wohltätige Einrichtungen zu spenden und sich wirklich mit den Leuten auseinanderzusetzen, sind eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe, wie ich mal wieder feststelle.

Auch als er mich das nächste Mal so anfährt, amüsiert mich das nur: "Alles eine Frage der Interpretation. Mach dir mal nicht ins Kleidchen, Rapunzel. Du hast festen Boden unter den Füßen und lebst. Hast nichtmal nen Kratzer abbekommen, was regst du dich also so auf?"
Man kann es aber auch übertreiben. Nun gut..wahrscheinlich wäre ich an seiner Stelle wohl ähnlich aus der Fassung geraten, wie er nun..wenn ich nicht ich wäre.
"Überheblichkeit? Ich weiß einfach nur, was ich kann", gebe ich schulterzuckend zurück und nun fällt mir auch das Taschenmesser in meiner Hand wieder ein, "danke. Jetzt war es auch mal nützlich, würde ich behaupten." Mit diesen Worten halte ich es ihm wieder hin.
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 10:55 pm

Kleidchen.. ich frage mich was als nächstes kommt und es lässt mich einfach nur seufzen und den Kopf schütteln. Natürlich ist es nach wie vor nicht so das es mich wirklich trifft - aber langsam aber sicher ist es einfach nur noch anstrengend. Ich wende mich nun auch einfach ab und gehe nun - wohl oder übel - doch wieder auf den Aufzug vor denn nach wie vor, muss ich immer noch in ein ganz anderes Stockwerk. Warum ich mich so aufgeregt habe ist aber wirklich eine gute Frage. Wahrscheinlich weil mir wirklich für diesen einen kurzen Moment das Herz beinahe stehen geblieben ist.

"Dann hoffe ich mal das du dich nicht eines Tages mal überschätzt - wäre schade um dein Ego", meine ich nur als er betont das er einfach nur wissen würde was er kann. Noch einmal drehe ich mich nun zu ihm als er sich bedankt und sehe nun auch das er mir nun wohl doch mein Taschenmesser zurück geben will. Aber ich schüttele nun mit dem Kopf. "Behalt es - offenbar kannst du mehr damit anfangen", erwähne ich - sehe dann skeptisch in den Aufzug in dem das Amaturenbrett jetzt nur noch an den Kabeln hängt. ,
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 11:14 pm

Dass Seamus nun doch wieder auf den Aufzug zutritt, überrascht mich ehrlich gesagt etwas. Denn er wirkt nach wie vor nicht so, als würde er sich von dem Schrecken erholt haben. Geschweige denn, dass er bereit war, wieder in den Lift zu steigen. Dieser sollte zwar normalerweise einwandfrei funktionieren, aber die freiliegenden Kabel könnten wohl abschreckend sein.

"Wenn ich mir darüber keine Gedanken mache, warum sollte es jemand anderes dann tun?", frage ich nur amüsiert. Mir ist klar, dass es schneller als man denkt passieren kann, dass man sich überschätzt. Aber lieber überschätze ich mich anstatt in Zweifeln zu baden und mich dann nichts zu trauen.
Abermals blicke ich nun ziemlich skeptisch drein, als er meint, ich soll das Taschenmesser behalten, weil ich mehr damit anfangen kann. Die Diskussion darum ist mir aber auch zu blöd.
"Übrigens könntest du dich auch einfach dematerialisieren, statt mit dem Aufzug zu fahren. Es ist mehr als offensichtlich, dass du ihm nicht traust..aber er funktioniert ganz normal."
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 11:29 pm

Ich kann die Überraschung von Alasdair spüren und was soll ich sagen - ich bin es ja selbst. Aber wenn ich in meine Wohnung möchte dann.. werde ich es wohl tun müssen. Die andere Option wäre - mich nun hier in den Flur zu setzen und zu warten bis die blöden Aufzugheinis diesen wirklich wieder flott gemacht haben. Aber damit würde ich mich wohl noch unwohler fühlen als damit im Aufzug fest zu stecken. Nunja wenigstens.. wäre ich dieses Mal falls es gleich wieder passiert.. alleine.

"Schön wenn man ein so sorgloses Leben führen kann", antworte ich Alasdair nun. "Zumindest solange bis einen die Sorgen dann irgendwann auf einmal einholen. Dann wird man sich bewusst dass das Leben eben doch nicht so sorglos ist", philosophiere ich nun ein bisschen - ehe ich seufze als dieser Kerl genau den Punkt anspricht - den ich nun wirklich gerne können würde. Und tatsächlich senke ich nun doch etwas betrübt den Kopf. "Ich kann nicht dematerialisieren", antworte ich nun. Weil ich aber nicht will das er nun denkt das ich einfach nur unfähig wäre es zu tun - werde ich wohl etwas mehr erklären müssen. "Chirurgenstahl hält meine Wirbelsäule zusammen", füge ich also noch knapp hinzu. "Könntest du vielleicht bitte wenigstens das Amaturenbrett wieder.. anschrauben?"
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Fr Dez 19, 2014 11:43 pm

Ich sehe Seamus einen Moment lang auf seine Worte hin nachdenklich an, ehe ich wieder die Schultern zucke: "Das hat nichts mit Sorglosigkeit zu tun. Ich lasse es nur einfach gar nicht erst zu Problemen kommen..schätze ich." Oder ich gestehe sie mir einfach nicht ein, seit Jahren vertrete ich die Ansicht, dass Probleme verschwinden, wenn man sie lange genug ignoriert. Man kann sich ja Schöneres einreden. So sieht Judy meinen Alkoholkonsum als Problem..ich sehe es als Gönnerei. Man gönnt sich ja schon sonst nichts, wenn man fast nur arbeitet.
Auf seine Worte hin, dass er nicht dematerialisieren könnte, sehe ich ihn wieder an, nun abermals überrascht. Und einmal mehr stelle ich fest, dass ich wirklich ein Talent habe, in Fettnäpfchen zu treten. Einmal mehr.
Dass er mir seinen Grund dafür verrät, bin ich..nun, etwas betreten, das kann ich nicht verschweigen. Mit sowas rechnet man aber auch nicht, die Chancen stehen geringer als eins zu eintausend, dass man ausgerechnet jemandem über den Weg läuft, der dieses Problemchen hat. Und jetzt verstehe ich auch seine Worte von eben ein wenig besser..denke ich.
"Ja, sicher", sage ich nur auf seine Bitte hin und blicke kurz zu meiner Wohnungstür, die kaum zehn Schritte von hier entfernt ist. Bei der Gelegenheit köntne ich das eigentlich gleich auch richtig reparieren. Nur, um dem Notrufdienst eins reinzuwürgen.
"Ich kanns eigentlich auch gleich ganz reparieren", lasse ich ihn also wissen, "wenn du willst, kannst du solange in meiner Wohnung warten, ich brauche eh Werkzeug von da."
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BeitragThema: Re: Eingang und Empfang   Sa Dez 20, 2014 9:37 am

Eigentlich.. mache ich das nicht gerne freiwillig.. aber die Worte die Alasdair mir nun zurück gibt machen mich neugierig. Und ich frage mich ob er das wirklich glaubt was er da erzählt. also öffne ich mich nun einfach für ihn - für seine Gefühle.. seine Gedanken. Und ich muss schmunzeln - natürlich zum Aufzug hin damit er es nicht sieht - denn natürlich ist es so das er es sich nur einredet. Wie erwartet. Eigentlich kann er mir leid tun. Denn irgendwann kommt der Punkt an dem er begreifen wird das sich Probleme nicht damit lösen lassen das man sie ignoriert. Und dann - wird es ihn hart treffen.. und er am Boden sein. So wie es wohl alle berühmten Persönlichkeiten und Milliardäre wohl früher oder später sind. Eigentlich traurig...

Nun nachdem ich gesagt habe, warum ich nicht dematerialisieren kann, spüre ich noch etwas anderes. Mitleid? Das ist eigentlich nicht unbedingt das was ich erzielen wollte und ich versuche mich vor seinen Gefühlen wieder zu verschließen. Ich finde nicht das man mit mir Mitleid haben muss. Ja es ist für einen Halbvampir oder einen Vampir generell beschissen wenn er sich nicht dematerialisieren kann. Aber hey.. ich kann wieder laufen.. konnte das schon nach einem halben Jahr wieder. Und das ist für mich die Hauptsache. Das stört mich der Stahl in meinem Körper nur wenig. Und bis jetzt kam ich auch ganz gut mit dem Laufen klar - jetzt wo ich es wieder kann tue ich es sogar gerne. Ich hätte es mir nur wahrscheinlich vorher mal überlegen sollen ob wir ausgerechnet in einen Wohnkomplex ziehen sollten in dem es - warum auch immer - kein Treppenhaus sondern nur Aufzüge gibt.

Etwas überrascht drehe ich mich nun wieder zu diesem Kerl um. Na sieh mal einer an - kaum deutet man an das man eine gebrochene Wirbelsäule hatte - schnurrt er wie ein Kätzchen und ist auf einmal sogar.. nett. Nicht mehr so arrogant wie er sonst immer tut. Ich bin dennoch versucht sein Angebot - mit ihm in die Wohnung zu kommen - erstmal ab zu lehnen. Mir ist klar das wohl jeder oder jede andere sofort ja sagen würden. Die Gelegenheit ausnutzen würde in die Wohnung eines Milliardärs zu kommen. Aber mich interessiert es  nicht wie viel Geld er hat. Liegt vielleicht daran das ich selbst nicht gerade Arm bin durch das Erbe meiner.. Eltern. Oder weil mich solche materiellen Dinge so oder so nicht interessieren.

Auf der anderen Seite, bin ich mir aber auch bewusst das es meinem Rücken nicht sonderlich gut tun würde hier nun herumzusitzen im Flur und darauf zu warten das dieser Kerl irgendwann den Aufzug repariert hat. Also nicke ich nun als Antwort auf seinen Vorschlag. "Danke", murmel ich dann leise und gehe dann langsam auf den Mann zu - halte aber dennoch auch Abstand. "Ich nehme das Angebot gerne an. Vor allendingen das mit dem Aufzug reparieren. Das ist sehr nett von dir", betone ich nun denn ich denke - das sollte er wissen. Ich habe nämlich so das Gefühl, dass man das nicht oft zu ihm sagt.
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